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Steigende Hardwarepreise durch Vista
Nächste NewsMit der Einführung von Windows Vista werden die Kosten für PCs um 20 Prozent steigen.
Dies haben Marktbeobachter des kalifornischen Unternehmens iSuppli ausgerechnet.
Wer auf Vista aufrüstet, wird in der Folge 20 Prozent beziehungsweise mindestens rund 100 Dollar Mehrkosten für den PC ausgeben müssen. Dafür ist vor allem der zusätzlich erforderliche Speicherbedarf verantwortlich, sagte iSuppli-Analyst Matthew Wilkins.
Nach den Berechnungen von iSuppli kostet ein durchschnittlich ausgestatteter und unter Windows-XP laufender PC die OEM-Anbieter, also die PC-Hersteller, rund 500 Dollar. Wird auf einem Rechner allerdings Vista eingesetzt, steigt dieser Wert um etwa 100 Dollar auf mehr als 600 Dollar.
In dieser Preissteigerung sind lediglich die reinen Komponentenkosten enthalten. Hierbei handelt es sich nicht um die Mehraufwendungen, die der Käufer eines PCs zu tragen hat. Konsumenten wird es deshalb, so Wilkins, noch erheblich teurer zu stehen kommen, sich einen Vista-basierten Rechner zu kaufen, da die PC-Hersteller ihre Gewinnmarge ebenfalls erhöhen werden.
ISuppli geht davon aus, dass Anwender mindestens 1 GB Arbeitsspeicher benötigen, damit Vista einwandfrei auf einem PC läuft. Microsoft sagt, 512 MB seien ausreichend. "Wegen des erhöhten Speicherbedarfs allein verdoppeln sich die Kosten die DRAM-Ausstattung eines Rechners", sagt Wilkins. Hinzu komme, dass User die Grafikfunktionalität ihres Rechners ausbauen müssen, um die 3D-Anmutung des Vista-Interfaces wirklich nutzen zu können.
Quelle: Tom's Hardware
