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Da wir einiges über Sportwagen wissen und die Formel 1 seit Jahren verfolgen, war THG begeistert von der ausgeklügelten IT-Technik in den Formel-1-Rennwagen. Allerdings fragen wir uns manchmal, wie viel an Fahrkünsten den Piloten im Rennen überhaupt noch abverlangt wird.
Sauber und Ferrari allerdings sind überzeugt, dass die Fahrer immer noch sehr viel zu tun haben und genau wissen müssen, wie sie mit ihrem Fahrzeug umzugehen haben. Rampf zum Beispiel wies auf die körperlichen Belastungen in einem Formel-1-Rennwagen hin: Die Fliehkraft übersteigt beim Bremsen 5g und in Kurven 4g, und dabei muss der Fahrer noch auf die Reifen und Bremsen achten. Davon abgesehen riskieren die Formel-1-Piloten wie alle Rennfahrer jedes Mal ihr Leben, wenn sie die Boxengasse verlassen - trotz all dieser Technik. Über den Ausgang eines Rennens entscheiden immer noch die fahrerischen Leistungen, wenn auch vielleicht nicht mehr ganz so sehr wie noch vor 20 Jahren.
AMD ist stolz darauf, Sponsor und Ausrüster von Ferrari zu sein und sich dadurch mit der Scuderia identifizieren zu können. Wie viel AMD und seine Produkte tatsächlich zum Erfolg von Ferrari beitragen, ist schwer zu sagen. Allerdings glauben wir, auf einem Toyota-Kotflügel ein Intel-Logo gesehen zu haben, genau da, wo bei Ferrari "AMD" prangt. Toyota hat sich zwar in diesem Jahr ganz ordentlich geschlagen, liegt aber in der Konstrukteurswertung hinter Ferrari. Wir werden jetzt nicht sagen, dass dies der Beweis für die Überlegenheit der AMD-Chips gegenüber Intel wäre, aber wenigstens haben die Texaner hier einen klaren Marketingvorteil gegenüber ihrem dominierenden Konkurrenten.
Und zwar nicht nur in Indianapolis, wo die AMD-Ferraris das 6-Wagen-Rennen quasi im Automatikmodus heruntergespult haben und die Intel-Toyotas wegen ihrer Michelinreifen in der Boxengasse bleiben mussten.

AMD und Intel kämpfen auch in der Formel 1 gegeneinander.

