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Auf den ersten Blick gibt es kaum Unterschiede im Design und den technischen Daten zwischen Formel-1-Boliden und Indy-Wagen. In beiden Fällen sind die Räder freistehend, die Motoren sind aktuell auf 3,0 Liter beschränkt (V8 in der IRL, V10 in der Formel 1). Allerdings ist die Drehzahl der Indy-Motoren begrenzt (auf 10.000 U/min, was für ungefähr 700 PS reicht), im Gegensatz zur Formel 1, wo bis zu 20.000 U/min und 950 PS möglich sind.

Rubens Barrichello im Ferrari F2005.
Gemäß den geltenden Richtlinien müssen Formel-1-Rennwagen mindestens 600 kg wiegen. Ohne Fahrer und mit leerem Tank bringt das Fahrzeug in der Regel etwa 480 kg auf die Waage, so dass der Wagen nach ca. 1,8 Sekunden von 0 auf 100 katapultiert wird, nach nur etwa 4 Sekunden sind die 200 erreicht. Die schnellsten Wagen in der Formel 1 erreichen momentan ca. 370 km/h. Beim Start eines Formel-1-Boliden würden sogar Besitzer des Ferrari Enzo eine Gänsehaut bekommen.

Jacques Villeneuve im Sauber C24.

