Zurück zum Anfang: 66 MHz Bustakt

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19:00 - 03/08/1998 von Patrick Schmid

Mit dem Erscheinen der neuen CPU von AMD werden sicherlich viele Anwender darüber nachdenken, diesen Prozessor zu nutzen. Einige ältere Motherboards sind tatsächlich in der Lage, auf 2,2 oder 2,1 Volt eingestellt zu werden. Diese Möglichkeit ist allerdings nicht immer im Handbuch vermerkt. Wenn der Hersteller dann auch noch ein entsprechendes BIOS Update auf seiner Webpage bereithält, kann man unter Umständen ohne viel Aufwand die CPU austauschen um ein schnelleres System zu bekommen. Dabei stellt sich aber die Frage, ob es sich lohnt, die neue CPU mit einem Bus von 66 MHz zu betreiben, wo doch der K6-2 von dem neuen Takt ordentlich profitiert.

Um diese Frage zu klären werfen wir wieder einen Blick auf unser Referenz System, das Aopen mit 512 kB Cache.

Der Vergleich zwischen einem 66 MHz Bus X 4,5 und einem 100 MHz Bus X 3, was jeweils den höchsten zulässigen Wert darstellt, liegt bei etwa 1,9 Punkten. Das entspricht etwa 9% Leistungsverlust, der beim Einsatz von EDO RAM auf 13% weiter ansteigt.

Quake 2 als sehr sensibles Programm in Bezug auf Speicher stellt den Unterschied sogar noch etwas deutlicher heraus. 14% läuft es langsamer wenn die 66 MHz Konfiguration gewählt werden muß. Mit EDO RAM erhöht sich der Wert auf 16%. Würde man in diesen Systemen eine entsprechende 3D Graphikkarte einsetzen, dann würden sich diese Unterschiede wieder verwaschen, aber das ist ja nicht Ziel dieser Betrachtung. Eine solche Karte würde besonders dem EDO RAM helfen den Anschluß an SDRAM Versionen zu halten.

Bei Incoming liegt die Differenz zwischen den beiden Konfigurationen, die auf SDRAM basieren wieder nur bei 3% EDO bleibt aber auch hier wieder 11% zurück

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