Kampf dem Hitzetod I: 17 CPU-Kühler im Vergleich
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- 1 Oft vernachlässigt: Perfekte CPU-Kühlung
- 2 Oft vernachlässigt: Perfekte CPU-Kühlung, Fortsetzung
- 3 Bewertung der Kühlwirkung: Temperatur am CPU-Kern
- 4 Gewicht des Kühlers: Maximal 300 Gramm!
- 5 Wärmeleitfähigkeit: Material des Kühlkörpers
- 6 Ingenieurskunst: Gestaltung des Lüfters
- 7 Lüfterdrehzahlen: Zwischen 4000 und 7000 U/min
- 8 Geräuschpegel: Flüsterbetrieb oder Lärm?
- 9 Geräuschpegel: Flüsterbetrieb oder Lärm? Fortsetzung
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- 11 Einzelwertung: 17 Kühler im Vergleich
- 12 EKL 20704001006 und 20704001007
- 13 Elan Vital FSCUG 3
- 14 Global Win FNP50 und FOP32-I
- 15 Intel (Boxed Socket 370)
- 16 Kanie Hedgehog-238M
- 17 No-Name-Serienlüfter
- 18 Swiftech MC370-0A
- 19 Taisol
- 20 Thermaltake Aircooler und Titan TTC-M5AB
- 21 Titan TTC-D2TB
- 22 Alpha PAL6035MFC
- 23 Alpha PEP66T
- 24 Fazit: Optimale Kühlung - immer ein Kompromiss
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10 - Standard-PC: Billigst-Kühler ab Werk
Was in den meisten PCs standardmäßig an CPU-Kühlern zum Einsatz kommt, eignet sich überhaupt nicht zum Übertakten. Weniger noch: Häufig versagen die Lüfter schon nach kurzer Zeit ihren Dienst oder fallen durch ihr lautes Betriebsgeräusch unangenehm auf. Meistens ist an solch einem akustischen Radaubruder das Lager der Lüfterschraube defekt oder starke Verschmutzung die Ursache. Wer also plant, sein PC-System durch Übertakten des Prozessors zu tunen, sollte in jedem Fall einen leistungsfähigen Kühlkörper samt Lüfter anschaffen. Andernfalls erhitzt sich die CPU durch Overclocking sehr stark und der Billig-Kühler kann die große Wärmemenge nicht bewältigen. No-name-Produkte der 08/15-Klasse, wie sie in den Discount-PCs zu finden sind, lassen sich sehr leicht von einem Qualitäts-Modell unterscheiden. Bei allen Billig-Kühlern ist der eigentliche Kühlkörper aus Stahlguss gefertigt. Hinzu gesellt sich ein Lüfter der einfachsten Bauform, der ohne Kugellager auskommen muss. Nicht selten sind die aus Kunststoff bestehenden Teile unsauber entgratet. Zudem ist eine saubere Kontaktfläche zwischen CPU und Kühlkörper nicht immer gewährleistet.
Kampf dem Hitzetod: Der optimale CPU-Kühler
Der optimale CPU-Kühler lässt sich wie folgt charakterisieren: Zum einen besitzt der Kühlkörper eine hohe Wärmeleitfähigkeit, besteht also aus Silber oder Kupfer, und andererseits ist der integrierte Lüfter auf hohen Luftdurchsatz ausgelegt. Weiterhin ist ein möglichst verlustfreier Wärmeübergang zwischen CPU-Kern und Kühlkörper die Voraussetzung für effiziente Kühlung. Dazu kann ein Thermoblättchen oder geeignete Kühlpaste verwendet werden. In jedem Fall muss jedoch gewährleistet sein, dass die vom CPU-Kern in den Kühlkörper transportierte Wärmemenge gleichzeitig an die Umgebung (Luft) abgegeben wird. Für diese Aufgabe muss der Lüfter ausreichend dimensioniert sein.
Problemfall: Kontaktfläche und Anpresskraft
Wichtige Kriterien für einen optimalen Wärmeübergang zwischen CPU-Kern und Kühler stellen Anpresskraft und Beschaffenheit der Kontaktfläche dar. Einige Testteilnehmer, wie beispielsweise der Titan TTC-D2TB und die beiden EKL-Typen, sind standardmäßig mit einem sogenannten "Thermalpad" ausgestattet. Diese Zwischenschicht soll den Kontakt zwischen CPU-Kern und Kühlkörper verbessern. Die beste Lösung ist in jedem Fall die Verwendung von geeigneter Wärmeleitpaste, die bei den Kühlern von Alpha gleich beigefügt ist.
Weiterhin erzeugen viele Testteilnehmer eine enorm hohe Anpresskraft auf die CPU, was für den Wärmeübergang sehr gut ist. Andererseits kann es schnell passieren, dass schon beim leichten Verkanten des Kühlers ein Stück der CPU-Core ausbricht.
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