
Die spezifische Kühlleistung kennzeichnet die Güte eines Kühlers und berechnet sich aus der Differenz zwischen Kühl- und Raumtemperatur sowie dem Quotient aus der maximalen Verlustleistung der CPU.
Die spezifische Kühlleistung kennzeichnet die Güte eines Kühlers: Je kleiner der Wert ausfällt, umso besser ist die Kühlwirkung. Prinzipiell hängen die Ergebnisse der spezifischen Kühlleistung mit den der Kühltemperatur zusammen. Das beste Ergebnis erzielt der Swiftech MC462, der einen C/W-Wert von 0,16 erreicht. Damit positioniert er sich deutlich vor dem Produkt aus dem gleichen Haus - dem Swiftech MC370-0A - der im letzten Test noch den Spitzenrang belegte.
Allgemein können wir feststellen: Liegt die spezifische Kühlleistung im Bereich zwischen 0,35 und 0,4, so handelt es sich um ein recht brauchbares Kühler-Lüfter-System. Werte unterhalb von 0,35 sind sehr gut - unter 0,20 absolute Spitzenklasse.
In der Spitzengruppe befinden sich auf Rang eins und Rang zwei die beiden Modelle von Swiftech, wobei der MC462 für den neuen Pentium 4 konzipiert wurde. Dieser neue Intel-Prozessor muss ganz neue Anforderungen bezüglich seines thermischen Verhaltens erfüllen.
Vollkommen indiskutabel sind die Ergebnisse der drei letzten Modelle in diesem Diagramm: Sowohl der Titan TTC-D2TB, der EKL 20704001007 als auch der No-Name-Serienlüfter erreichen spezifische Kühlleistungen von 0,57 bis 0,65. Allein aus diesem Grund sind die genannten Kühler nicht zum Overclocking und für schnelle AMD-Athlon-CPUs oberhalb 1000 MHz geeignet.
An dieser Stelle wollen wir noch darauf hinweisen, dass sich sämtliche ermittelten Werte auf unsere Referenzkonfiguration beziehen. Bei einem anderen System können die Ergebnisse minimal abweichen.
