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Kapazität übertrifft Leistung: Dramatischer Trend bei Festplatten?
1 - Rückblick 15 Jahre Festplatte: Wo ist die Leistung geblieben?

Für die Speicherbranche sind spannende, aber auch harte Zeiten angebrochen: Der Bedarf an steigenden Kapazitäten ist dank digitaler Musik, Multi-Megapixel-Fotos und Video ungebrochen. Alle Welt redet von High-Definition-Qualität, welche die Qualität digitaler Inhalte optisch und visuell merklich steigert, allerdings auch die Speicheranforderungen in die Höhe treibt. Folglich sind 3,5-Zoll-Festplatten mittlerweile mit bis zu 750 GB zu haben - die notwendige Vervielfachung der Leistung scheint allerdings auf der Strecke geblieben zu sein.
Auf dem Festplattenmarkt ist eine deutliche Konsolidierung zu verzeichnen: Maxtor hat vor wenigen Jahren Quantum erworben und wurde kürzlich selbst zu einem Stern im Seagate-Universum. Hitachi, Samsung und Western Digital sind die anderen Mitspieler in der Desktop-Festplatten-Arena. Das Siegerpodest im Kapazitätswettkampf geht derzeit an Seagates Barracuda 7200.10 (750 GB pro 3,5-Zoll-Festplatte). Samsung hat sich durch minimale Betriebsgeräusche und ein außerordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis auf dem Spielfeld behauptet. Die Raptor-Festplatten von Western Digital mit 10.000 U/min können schon seit Jahren Lorbeeren für ihre hohe Leistung einstecken - obwohl diese Laufwerke ursprünglich für den Business-Markt gedacht waren. Und letztlich könnte sich Samsung einen nicht unerheblichen Vorteil durch Hybrid-Festplatten erarbeitet haben, da es das einzige Unternehmen in diesem Quartett ist, welches sowohl magnetische Speicher als auch Flash-Speicher selbst herstellt.
Alle aktuellen 3.5-Zoll-Festplatten liefern beim Lesen zumindest 55 MB/s maximale Transfergeschwindigkeit und 15 ms Zugriffszeit oder weniger. Die schnellsten Laufwerke überschreiten ein Maximum von 70 MB/s und greifen in durchschnittlich 13 ms auf Daten zu. Die Raptor von Western Digital bietet über 85 MB/s und 8 ms Zugriffszeit für all jene, die Windows und andere Anwendungen gerne schneller starten und dabei bereit sind, trotz höherer Kosten auf Speicherkapazität zu verzichten. Wer mehr über die Leistung von aktuellen und älteren Festplatten erfahren möchte, dem empfehlen wir unsere Interaktiven Festplatten-Charts.
Es stellt sich nun vielleicht die Frage nach der Bedeutung all dieser Leistungswerte. In welchem Verhältnis stehen diese Daten verglichen mit anderen PC-Komponenten? Und wie hat sich die Leistungsfähigkeit von Festplatten über die Jahre verändert? Ist eine aktuelle Festplatte immer besser als eine alte? Wir haben im THG-Labor einige Kisten mit altertümlichem Inhalt nach Festplatten durchsucht und dabei einige interessante Exemplare gefunden. Wir stellten zu allererst fest, dass alle noch immer einwandfrei funktionieren, obwohl die Festplatten zu Zeiten von MS-DOS 5.0 und Windows 3.1 entwickelt worden waren. Auf gehts zum historischen Leistungswettkampf!
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- 1 Rückblick 15 Jahre Festplatte: Wo ist die Leistung geblieben?
- 2 Festplatten: 40 MB bis 750 GB - 3.500 bis 10.000 U/Min
- 3 Der Festplatten-Oldie -Maxtor 7040A, 40 MB (1991)
- 4 Weiter mit FAT32 und UltraATA/33: Quantum Fireball ST3.2A (1996)
- 5 512 kB Cache: IBM DTTA-351010 (1998)
- 6 Schnell & Leise: Seagate Barracuda ATA IV (2003)
- 7 Seagate Barracuda 7200.10 750 GB und WD Raptor WD1500 150 GB (2006)
- 8 Leistungsanalyse
- 9 Zeit zum vollständigen Auslesen eines Platters
- 10 Warum ist Festplattenleistung überhaupt so entscheidend?
- 11 Testergebnisse
- 12 Lese- und Schreibtransferraten
- 13 PCMark05: Windows XP Start-Performance
- 14 Fazit: Keine große Trendwende in Sicht
- 15 Das Vermächtnis alter Festplatten : Ein Überblick
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guter artikel, trifft genau meine meinung.
tja, ändern kann mans wohl nicht.
Interessanter Artikel, ich hätte nicht gedacht. dass die Entwicklung von Kapazität und Geschwindigkeit so weit auseinanderliegt.
Am deutlichsten merkt man dies aber meiner Meinung nach beim Defragmentieren: Konnte man früher eine gesamte Festplatte innerhalb einer Kaffeepause bereinigen, sollte man den PC dafür mittlerweile lieber über Nacht durchlaufen lassen, sonst geht ein halber Arbeitstag dafür drauf.
Hey!
Aber egal. Wie seht ihr das?
Keine Frage das eine Western Digital Raptor mit 10.000 U/Min das Nonplusultra in einem PC wäre. Aber selbst meine zwei Western Digital Caviar SE 120GB (WD1200JB) machen schon einen Höllenlärm. Mir ist klar das die Festplatten bis heute wesentlich leiser geworden sind. Eine Raptor ist heute aber sicher immer noch verdammt laut oder? In welchem Bereich liegt denn da die Lautstärke? Wenn die all zu laut ist kann ich mir doch gleich überlegen mir Festplatten mit 15.000 U/Min zuzulegen oder? Eh klar das dann entsprechende Controller her müssten und das auch etwas teurer ist. Was ich so gesehen habe sind solche Festplatten aber locker finanzierbar. Festplatten mit 73.5 GB kosten vielleicht etwas mehr als 200 Euro. Welche mit 147 GB gehen dann aber schon auf die 500 Euro zu. Ich weiß nicht wie es da bei den Controllern preislich aussieht. Aber zwei solcher Festplatten mit RAID0 würden mich da vom Preis/Leistung Verhältnis eher anlächeln. Ist vom Leistungsgewinn her sicher besser als sich nur 2 GB RAM in den Rechner zu stecken denk ich mir. Obwohl ich das dann persönlich auch noch machen würde. Wenn nicht gleich 4 GB
Ja, gefällt mir auch sehr gut. schön, daß es noch solche Artikel gibt.

PS: Komme noch mit einer 40GB Seagate Barracuda aus.
PPS: Die Überschrift passt nicht so ganz zum Artikel.
Also ich besitze zumindest SCSI Platten mit 7.200 10.000 und 15.000 U/Min.
7.200 und 10.000 höre ich eigentlich keine großen Unterschiede, kommt aber auch auf das Baujahr an. Ältere machen da doch deutlich lärm, aber neuere sind da doch schon deutlich ruhiger, so das man auch nachts damit schlafen kann. Das selbe gilt auch für die Temperatur.
SCSI Platten sind aber generell nicht für Leisen betrieb ausgelegt.
Die Platte mit 15.000 U/Min. macht da schon hörbare Geräusche, die sogar soweit gehen, dass die Schallwellen durch den Fußboden gehen.
Und die Hitze muss man erst einmal abführen, bedeutet zusätzlicher Lüfterlärm.
Performance: die eine macht 9 ms die andere 6 ms, ich merke davon allerdings nichts. 7.200 Platten machen 12 ms, auch davon merke ich nicht viel. Na gut bei einer Linuxinstallation merkt man das schon, aber bei der normalen Arbeit merkt man das nicht. Kommt bei Linux allerdings auch darauf an, welches Filesystem genutzt wird.
Ich habe allerdings auch eine Samsung mit 5.400 U/min. Die ist so leise, da denkt man die läuft nicht. Von der Performance her natürlich ein gewaltiger unterschied zu den SCSI Platten. Obwohl es sind 15 ms, geht eigentlich.
Die Transferrate ist für mich nicht unbedingt entscheidend, da die Platte bei mir eh viele Zugriffe erledigen muss.
Also, ich kann den Artikel überhaupt nicht nachvollziehen. Es wird völlig außer Acht gelassen, daß es sich bei einer Festplatte um eine mechanische Komponente handelt. Bezogen auf den beschränkten Spielraum beim Formfaktor, Energiebedarf, etc. sind die Zuwachsraten bei Geschwindigkeit und Kapazität phänomenal!
Vielleicht sollte man diesem "Test" mal eine Tabelle mit den Geschwindigkeitsverbesserungen bei RAM und CPUs gegenüberstellen, um das ganze zu relativieren.
Darüber hinaus ermöglichen RAID Systeme auch jetzt schon eklatante Performance-Schübe wenn diese gewünscht werden. Ich erfreue mich auch am leisen Arbeitsgeräusch aktueller SATA Platten die im Vergleich zu den meisten der "antiken" vorgestellten Platten flüsterleise sind oder z.B der Quantum Atlas IV SCSI mit 9GB, die ich mal in meiner Workstation verbaut hatte. Ergonomie geht zum Glück häufig vor, anstatt dem Wettrüsten um schiere Lesitung nachzugeben, daß schon bei der Verlustleistung von CPUs und GPUs vor nicht allzu langer Zeit in so manche Sackgasse geführt hat!
Wer will schon einen 800PS Formel1 Rennwagen, der 1l/km schluckt in der Innestadt bewegen?
Was nützt mir eine Festplatte mit den Eckdaten 3GB/s und 2ms wenn Sie dabei 300 Watt schluckt und dabei mit dem Geräusch eines startenden Jets konkurriert und das womöglich bei Preisen pro GB wie vor 10 Jahren?
Wen es denn wirklich nach NOCH MEHR Geschwindigkeit dürstet, der sollte sich das Hyperdrive4 von HyperOS angucken. Maximale Lesitung (zum maximalen Preis), womöglich auch noch im RAID.
Mal wieder einer dieser überflüssigen reiserischen Artikel, die thomshardware in meinen Augen immer tiefer sinken lassen. Natürlich gibt es auch schon auf Seite 2 wie so oft in den letzten Monaten einen Fehler:
Klar, wie alle träumen von Solid-State Flash Festplatten, 1TB im 3,5" Formfaktor, 300MB/s, 2ms, 24°C Betriebstemperatur, für 120 Euro.
Wir verpacken unsere Träume aber nicht in sinnlose Artikel!
Jörg Thomsen
Hi,
die Platten zwischen 5400 und 10000 sind anfangs alle leise.
Raptor neu ist noch leise, die Samsungs (3 Jahre) mit 5400 sind laut.
Bei SCSI ist das selbe, die 10000er werden erst nach 1-2 Jahren laut. Die Lager sind einfach Mist, egal welcher Hersteller. Das Schlimme ist, nix ist pauschal, ist immer 50/50. Nach 2 Jahren weis man ob die Platte laut wird/ist. Auch 24/7 oder 8/5 ist egal, das Wichtigste bleibt kühlen.
Der Artikel bestätigt meine Erfahrungen. Nichts neues also.
Der Vorposter schrieb davon, daß Kühlen das Wichtigste sei. Dann sollten die Hersteller mal entsprechende Gehäuse für die Platten bauen. Wie wäre es denn mit Kühlrippen? Oder "Boxed" - Modellen? Jedenfalls hat das Plattensterben bei mir in den letzten Jahren deutlich zugenommen.
Ich finde den Artikel gut, sollten nur weiter solche Posten.
Eigentlich hatten bereits Firmen wie IBM und co. weitere Entwicklungen gezeigt, was Festplatten enorme Kapazitäts und Geschwindigkeitsvorteile bieten solle. Daran wurde bis heute nix. Ich denke mal, dass die paar Hersteller auch gar nicht mehr groß Forschen wie früher.
Außerdem wollen es ja alle silent haben, dass Ergebnis sehe ich an Samsung Platten, die bieten ruhige Kopfbewegungen an auf kosten der Performance.
Ich besitze sogar nur gebrauchte SCSI Platten von anno 1998 - 2001 oder so. Und das Lager hört sich nicht verschlissen an.
Heutige Festplatten darunter zählen auch SCSI Platten werden durch FLüssigkeitslager länger haltbar gemacht. Im Gegensatz zum Kugellager hält dies schon deutlich besser.
Was Laut ist, ist natürlich Relativ, daher konnte ich auch nur meine Erfahrung widerspiegeln. Vielleicht findet er ja meine Platten schon zu laut, möglich ist es.
Meine Platten werden nicht gekühlt, wenn die verrecken, dann verrecken die. Und das tun meine Platten äußerst selten.
warum ? Niemand sagt das dauerhafte speichermedien mechanisch arbeiten müssen. das sie es nunmal tun heißt ja nicht, das man sie nicht kritisieren darf.
du kannst auch nicht sagen : "man darf die geschwindigkeit des trabbis nicht kritisieren, weil er damals im osten gebaut wurde"
relativieren ? die cpu leistung ist in den letzten 15 jahren warscheinlich noch stärker gestiegen als die festplatte-kapazität. auf jedenfall um ein vielfaches mehr als die festplattengeschwindigkeit. das würde es nicht relativieren, das würde es eher noch schlimmer machen.
eben nicht. die zugriffszeiten werden durch raid eben nicht besser, sondern eher schlechter. die datenrate ist doch fast völlig schnuppe. mehr als 50mb/s kopiert in unserer heutigen zeit kaum jemand, und wenn doch, sind ihm die 50mb meist auch schnell genug.
Das ist genau das selbe argument was der Interview-Partner vor ein paar Monaten gebracht hat, denn Pläne für noch schnellere Platten existieren garnicht. Der Kunde sollte sich halt 2 Platten ins Raid setzen, was aber das Problem nicht löst.
Ich finde, das man berechtigte Kritik auch ausprechen können muss, von daher ist der Artikel sehr wohl gut. Besser als gewisse dinge (805
Das sehe ich auch so. Einzig und allein die häufigen Rechtschreibfehler und generell Fehler in den Texten würde ich kritisieren. Ansonsten sind sie immer noch ausführlicher als auf ComputerBase. Die achten dafür allerdings sehr auf die Richtigkeit ihrer Texte
Die Leute die hier immer rumtönen das es keinen Sinn macht noch schnellere, größere Festplatten, CPUs oder Graks herzustellen die sollten sich mal fragen was die Wirtschaft sonst produzieren sollte? Von mir aus können wir auch morgen garnixs entwickeln und alles so belassen wie es ist, aber dann hätten wir ne mordswirtschaftskriese weil alle Menschen die in diesem Sektor arbeiten und gutes Geld mit nach hause nehmen arbeitslos wären. Es ist nunmal so das wir Menschen unsere Werkzeuge immer besser machen müssen. Aber ob das für jeden einen Sinn hat, steht auf einem anderen Blatt.
Gruss MSidR
mit welcher logischen argumentation muss die transferrate mit der capacity steigen? ein dickeres buch kann ich auch deshalb nicht schneller lesen wenn es mehr inhalt hat.
ansonsten eine nette zusammenstellung die man aehnlich auch in der wiki finden kann. fuer einen erfahrenen anwender nicht viel neues.
solong
spellsinger
Also wir haben hier daheim ne Raptor mit 36 GB, die hat mittlerweile 2 Jahre auf dem Buckel und wirklich leise war sie noch nie.aber das Laufgeräusch stört mich nicht.
Der Artikel macht schon Sinn.
Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen warum die Hersteller nur auf Kapazität achten?! Wer braucht denn bitte 750 GB?
Sinnvoller wäre es doch, lieber auf sowas wie die Raptor zu schauen. Die Leistung und Kapazität sollten zusammen schon halbwegs steigen, damit das eine das andere nicht ausbremst.
Ok, ich hab selber derzeit 800 GB (2x400 GB Samsung im RAID 0), aber auch nur, weil ich in der letzten Zeit etwas unsorgfältig mit Ausmisten war, 200 GB sind noch frei. Eigentlich sind es nicht mal 750 GB insgesamt wegen des "Rechenfehlers" der Hersteller.
Zum Seashield muß ich noch sagen: Ich trauer dem nicht hinterher. Die Festplatten damit wurden immer sehr warm."nackte" Platten lassen sich auch besser kühlen. Ich meine, wann ist die Elektronik an der Unterseite schon groß gefährdet?
Ok, ich hab selber derzeit 800 GB (2x400 GB Samsung im RAID 0), .200 GB sind noch frei. Eigentlich sind es nicht mal 750 GB insgesamt wegen des "Rechenfehlers" der Hersteller.
. *hust* really?
Video, Bilder oder gleich als günstigen Fileserver. Hubraum ist durch nichts zu ersetzen auser durch noch mehr Hubraum.
Und Datenrate ist eben doch nicht völlig Schnuppe. Video, Bilder oder gleich als günstigen Fileserver, am besten mit Raid. Warum geht jeder hier gleich immer von Öffnen von Word-Dateien aus? Reaktionszeit ist klar wichtig aber da hat sich bei IDE/SATA noch nie viel getan und kann von mir aus so bleiben wenn jede neue Platte 200mb/s könnte.
Also ich finde den Artikel auch ganz gut (endlich mal wieder). Er zeigt, dass sich die Festplattentransferleistung von allen Leistungsmerkmalen in den PCs über die letzen 15 Jahre mit Abstand am langsamsten entwickelt haben.
Kannst du haben:
SIMMs im 386er: 70 bis 100ns, 0.256 - 4 MB, ca. 50 -150 MB/s
PS/2: 50-70ns, 4 bis 64 MB, bis ca. 260 MB/s
SDR-SDRAM: 8-12ns, 16 bis 512MB, bis bis ca. 1GB/s (PC133)
DDR-SDRAM: ca. 7-5ns, 64 bis 2048MB, 2,1 bis 3,2 GB/s (6,6GB/s Dualchannel)
DDR2-SDRAM: bis ca. 3ns, 512 bis 2048MB (Handelsüblich), bis ca 12 GB/s (Dualchannel)
(GDDR4-RAM auf Grafikkarte: bis ca. 86 GB/s)
Speichermenge hat sich etwa vertausendfacht, Bandbreite etwa 100 bis 200 mal schnelle (wenn man die Grafikkarten außen vor lässt). Da hast du also quasi recht.
Bei den CPUs sieht es anders aus. Ich habe zwar keine konkreten Vergleichswerte, aber alle vom Takt (368er, 16 MHz, jetzt ca. 3000 MHz) und Dualcore kommt man grob auf etwa die 500 fache Leistung. Berücksichtigt man aber, dass der 386er mindestens 4 Takte für eine Addition brauchte und ein Core2Duo davon bis zu 4 pro Takt und Kern berechnen kann und dass Befehlserweiterungen wie MMX und SSE die Geschwindigkeit weiter enorm gesteigert haben, liegen wir hier in Dimensionen um den Faktor 10.000 bis 100.000 - Die Beschleunigung durch Spezialchips auf Garfikkarten nicht mit eingerechnet (Ja, beim 386 müsste die CPU die ganze Windowsoberfläche alleine malen und wäre damit heute schon hoffnungslos überfordert.)
Fakt ist trotzdem, dass die Geschwindigkeit der Platten der restlichen Entwicklung hinterher hängt.
Ahoi!
Das die Festplatte irgendwann aus PCs verschwinden muss und wird, da dürften wir uns wohl alle einig sein. Meistens sind es ja die mechanischen Teile die den Geist aufgeben, und nicht die elektronischen (Stichwort Verschleiß).
Trotzdem sind die Erfolge der Festplattenhersteller ziemlich beeindruckend, wenn man schaut das es jetzt 2,5" Lappyplatten mit 200gb gibt. Bei allen die mit großen Projekten arbeiten kommen mehrere Platten zum Einsatz, die den Flaschenhals wenigstens ein wenig aufteilen. Selbst THG testet ja mit 2 Raptor Platten - eine zum lesen und eine zum schreiben - um den Einfluß auf die Benchmarks so klein wie möglich zu halten.
Obwohl das Platzangebot halbwegs ausreichend und vor allem bezahlbar geworden ist, ist die Leistung aber doch viel zu langsam. Bestes Beispiel wären wohl MultiCore CPUs die uns erlauben viele Dinge gleichzeitig zu machen ohne Leistungseinbußen. Doch ist dem wirklich so? Wenn man sich vor Augen hält das
Besonders bei Zeitkritischen Anwendung wie Video und Audio Bearbeitung (ich denke mal an unkomprimiertes DV Video oder Ähnliches) bleibt einem nichts anderes übrig als OS, Programme und Rohdaten jeweils auf einer anderen Festplatte zu haben um Wartezeiten so gut es geht zu umgehen.
Wenn ihr nur halb so gespannt seit wie ich, dann seit doppelt so gespannt darauf was die Zukunft uns für tolle neue Spielzeuge bringt
Gruß
Tatti
dann bin ich aber doch genauso gespannt, oder etwa nicht ?
1/2*2=1
jo ich wollte eure Motivatät in die höhe treiben gespannt zu sein
im allgemeinen sprachgebrauch ist motivation eher ueblich.
solong spellsinger