Kapazitätsrekord: Hitachi DeskStar mit 500 GB
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Mehr Speicherplatz: Hitachi DeskStar 7K500
- 2 – DeskStar 7K500 im Detail
- 3 – Testkonfiguration
- 4 – Datentransfer-Performance
- 5 – Datentransfer-Performance, Fortsetzung
- 6 – Datentransfer-Performance, Fortsetzung
- 7 – Zugriffszeit
- 8 – Temperatur
- 9 – Mehr zum Thema

Seit der Verfügbarkeit von Desktop-Festplatten mit 200 und 250 GB hat sich das Tempo, in dem die Hersteller an Kapazitätssteigerungen arbeiten, etwas verringert. Mit einer Gesamtkapazität von einem halben Terabyte stößt Hitachi in beeindruckende Regionen vor - erreicht diesen Fortschritt jedoch nicht durch eine weitere Steigerung der Datendichte.
Für gewöhnlich wird diese von den Herstellern bei jedem Generationswechsel vergrößert. Angegeben wird die Datendichte entweder in Gigabyte pro Speicherscheibe (Platter) oder in Gigabyte pro Quadratzoll. Üblich sind derzeit Werte von etwa 100 bis 133 GB pro Platter. Um auf die Gesamtkapazität heutiger Festplatten zu gelangen, werden ganz einfach mehrere dieser Speicherscheiben gleichzeitig verwendet.
Zwar bietet Seagate derzeit mit 133 GB pro Speicherscheibe die höchsten Datendichten, wurde beim Rennen um das erste 400-GB-Laufwerk jedoch von Hitachi geschlagen, die ganz einfach mit mehr Datenscheiben kleinerer Datendichte arbeiteten. Mit der DeskStar 7K500 wiederholt sich dieses Szenario: Maxtor und Seagate stellen ebenfalls 500-GB-Drives in Aussicht, können jedoch nicht vor Herbst liefern. Hitachi greift auf bereits verwendete Technologie zurück, diesmal 100 GB pro Platter, und baut durch entsprechendes "Hochstapeln" von fünf Scheiben das erste Laufwerk mit einem halben Terabyte Kapazität.
