Fazit: Die meisten Kartenleser taugen nichts
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Nur wenige Kartenleser sind ihr Geld wert.
Es ist schon erschreckend, zu welchen Sparmaßnahmen die Hersteller von Kartenlesern aus Kostendruck greifen. Konkret betrifft das die im Gerät eingesetzten Controller-Chips, die für die Anbindung an den Datenbus verantwortlich sind. Ein treffendes Beispiel sind die beiden Kartenleser von Revoltec: Während der Chip im älteren Modell (Procyon) hohe Transferraten zulässt, wurde er beim Folgemodell, dem Procyon 2, einfach ausgetauscht. Das hat zur Folge, dass der Kartenleser gut 60 Prozent langsamer arbeitet. Dieses Phänomen stellten wir auch bei den übrigen Kartenlesern (integriert in Frontpanels) fest. Zwar verfügen diese über viele zusätzliche Funktionen, aber beim Controllerchip des Kartenlesers wurde an der falschen Stelle gespart. Dass es auch anders geht, zeigen die externen Lesegeräte von Hama, der interne Procyon von Revoltec oder der USB-Stick von Pretec. Hiermit erreichten wir die besten Transferwerte im gesamten Testumfeld.
Für diese guten Leitungen erhalten die Geräte eine Empfehlung der Redaktion. Der Hama als externer, der Revoltec als interner Kartenleser und der e-Disk von Pretec als Speziallösung in Form eines USB-Sticks. Letzterer erreichte mit den SD- und MMC Plus Karten sehr hohe Transferraten, so dass selbst die Geräte von Hama und Revoltec auf die Plätze verwiesen wurden. Für den verbleibenden Rest steht unser Fazit: Sie sind fast ein Fall für die Mülltonne, da die Datentransferraten viel zu niedrig ausfallen. Es sei denn, man kauft sich die Frontpanels nicht wegen dem integrierten Kartenleser, sondern wegen der üppigen Funktionen.
Wie sich die einzelnen Karten im Test schlugen, zeigen wir im zweiten Teil des Artikels.

Das Dynamische Duo: Die Testsieger sind Pretec e-Disk und Pretec MMC Plus, schneller geht's nicht

Seit diesem Jahr zu haben: Flash-Speicher für den PC, Kostenpunkt 35 Euro pro Gigabyte
Sansun Thermal Monster: Lüftersteuerung für den 3,5" Schacht
Mit dieser Lüftersteuerung will Sansun den 3,5-Zoll-Einschub wieder zum Leben erwecken. Wo früher das Disketten-Laufwerk untergebracht war, kann heute dieser kleine FAN-Controller untergebracht werden. Er bringt gleich mehrere Funktionen inklusive eines Kontrolldisplays mit.
Modding: Systemlüfter mit Lichtorgeln
Die neusten Lüfter von Sharkoon und Revoltec sind nicht nur zum Aufmotzen im Inneren des PCs geeignet. Auch auf dem PC aufgestellt geben diese eine gute Figur ab und ziehen jeden magisch an.
Coolermaster Musketeer III: Frontpanel mit Vakuumröhre
Das neue Musketeer III von Coolermaster konvertiert mittels einer klassischen Vakuumröhre analogen Sound in "harmonische" und "weichere" Audiosignale um. Interessanter Look, aber auch nutzbringend?
Dicke Dinger: Zwei Multifunktions- Panels von AeroCool
Die Lüftersteurungen von AeroCool bieten nicht nur ein außergewöhnliches Design. Die Frontdisplays sind so dick, dass sie gleich zwei 5,25" Einschübe im PC-Gehäuse belegen. Dafür bieten sie Funktionen wie Lüftersteuerung, Temperaturanzeige oder Kartenleser in einem.
Matrix Orbital MX610: PC-Display für den Modding-Gourmet
Das frei programmierbare Multifunktionspanel zeigt nicht nur wichtige Systeminformationen an sondern auch die neuesten RSS-Feeds aus dem Internet. Gleichzeitig fungiert das MX610 als Lüftersteuerung.

Kleine Anmerkung:
Den Testbereich über "Transportable Kartenleser" hätte man besser in "externe Kartenleser" umbenennen sollen. Unter einer transportablen Lösung verstehe ich eher ein Auslesen diverser Speicherkarten ohne einen vorhandenen PC.
Mit der Zunahme der Auflösung bei digitalen Kameras auf bis zu 18 Millionen Bildpunkte pro Bild wächst der Speicherbedarf immens und ein Ende ist nicht in Sicht. Gleichzeitig stieg die Kapazität der Speicherkarten - reichten vor Jahren noch 64 MB oder 128 MB für einen Kurzurlaub aus, so müssen heute 1 GB und mehr herhalten.
Insbesondere wenn Digitalkameras als einer der Haupteinsatzgebiete für dererlei Speicherkarten genannt werden, werden einem schnell die Vorteile einer mobilen Lösung klar. Stichwort: Imagetank. Schonmal versucht während eines zweiwöchigen Schottlandurlaub mit nur drei 1GB-CF-Karten auszukommen
Grüße
Schnörkel
Der Genitiv ist dem Dativ sein Tod.
*scnr*
EDIT: Ein Artikel gegen den Trend. gut gemacht Siggy.
. oder: Genitiv ins Wasser denn es ist Dativ
Grüße
Schnörkel
*notiertfürbesondereanlässe*
Hübsche Fleißarbeit.
Mit einer hohen CPU - Last kann ich mich bei Flashkarten-Schreib-Lesegerät weitaus leichter arrangieren als bei einer Festplatte. Normalerweise werden z.B. alle Fotodateien am Stück in den PC transferiert, um dort bearbeitet und gesichert zu werden. Bei 30% und mehr auf einem aktuellen PC dürfte die Schmerzgrenze bei den meisten Anwendern aber überschritten sein.
SATA könnte sich - konsequent umgesetzt - mal zur Schnittstelle der Wahl für schnelle interne Kartenleser entwickeln.
Weiterhin unverzichtbar, um sich über Flash-Speicherkarten und Kartenleser mit hohen Transfergeschwindigkeiten zu informieren:
http://www.hjreggel.net/cardspeed/index_de.html
Dort gibt es auch übrigens auch Hinweise dazu, wie man ermittelt, welcher USB - Controller im eigenen Kartenleser werkelt.
Schöner Artikel!
*ups*
http://www.tomshardware.pl/storage [...] rs-12.html
.ha, der dauert etwas.
Und sehe ich das jetzt richtig, dass sich das mit dem "Freischalten" der Artikel nach einer Woche erledigt hat? *grübel* Das wäre ja der Knüller.
Oder enthält das 79 Seitige PDF zum Download noch mehr Informationen? Ich meine das sind doch keine 79 Seiten!?.
Öhm, ja jetzt sehen meine Augen auch was von "Teil 1"
So, fehlt eigentlich nur noch mein "SanDisk ImageMate 6in1" im Testfeld
Na ja gut, den gibt’s ja heute auch so gut wie gar nicht mehr zu kaufen. Aber ein Nachfolgergerät: Das . "12in1"!
Und wie ihr ja schon richtig festgestellt habt, gibt es nur 5 Kartentypen. Folglich kann z.B. "12in1" ja nur bedeuten, dass 12 Karten gleichzeitig in ein Gerät gehen :!: . Fragt man sich nur, in welchem Kompressionsverhältnis dann die Karten vorliegen müssen!?
Gruß, Striker
Viel Lärm um nichts!
Ich verwende seit Jahren strunzbilligste Card-Reader für maximal 10 €. Einen von Hama, einen No-Name und einen SD-Card-Reader, den es oft schon für 2 € gibt. Ach ja, und in meinen Notebooks ist schon ein SD-Reader integriert.
Und?
Die Transferrate ist doch herzlich wurscht.schnell sind die Karten eh nicht!
Ich lese damit meine Bilder von der Digicam aus. Ob die Bilder in 1 oder 3 Minuten auf der Platte sind, spielt doch keine Rolle.
Einbauen halte ich für Platzverschwendung und Multi-Reader sind sowieso meistens sinnlos.
Meine letzte Smard-Media-Karte stammt aus einer uralten 1 MP Digicam, Compactflash hatte mit einer Billig-Cam auch nur nen kurze Gastspiel und alle wichtigen Geräte setzen auf SD. Digicams, PDAs.was brauche ich da Compact-Flash(sehr klobig) oder andere Medien?
Also sorry THG, aber ich will man endlich wieder Tests über was wirklich Interessantes lesen!
Z.B. Origami UMPCs!
keineswegs setzten alle wichtigen geräte auf sd,

die guten teuren digicams z.b. mehr auf cf als sd, weil schneller is im speichern,
außerdem freut man sich wenn man ned extra wieder nen kartenleser kaufen muss nur weil man nen handy kauft das dann memory stick hat oder so, oder der kumpel kommt vorbei, ich frag mich nur wie die 12 in 1 karten leser immer zustande kommen
Ich verwende seit Jahren strunzbilligste Card-Reader für maximal 10 €. Einen von Hama, einen No-Name und einen SD-Card-Reader, den es oft schon für 2 € gibt. Ach ja, und in meinen Notebooks ist schon ein SD-Reader integriert.
Und?
Die Transferrate ist doch herzlich wurscht.schnell sind die Karten eh nicht!
Ich lese damit meine Bilder von der Digicam aus. Ob die Bilder in 1 oder 3 Minuten auf der Platte sind, spielt doch keine Rolle.
Einbauen halte ich für Platzverschwendung und Multi-Reader sind sowieso meistens sinnlos.
Meine letzte Smard-Media-Karte stammt aus einer uralten 1 MP Digicam, Compactflash hatte mit einer Billig-Cam auch nur nen kurze Gastspiel und alle wichtigen Geräte setzen auf SD. Digicams, PDAs.was brauche ich da Compact-Flash(sehr klobig) oder andere Medien?
Also sorry THG, aber ich will man endlich wieder Tests über was wirklich Interessantes lesen!
Z.B. Origami UMPCs!
So einen kurzsichtigen und einseitigen Forenbeitrag habe ich schon lange nicht mehr gelesen - hab mich extra registriert um drauf zu antworten...
Ich besitze ein digitale SLR - eine EOS 350D. Hier (und auch bei vielen anderen Kameras im gehobeneren Segment) wurden und werden CF-Cards benutzt, da diese immer noch die höchste Geschwindigkeit bieten, in Verbindung mit der größten Kapazität wie mein Vorposter richtig geschrieben hat.
Und bei 4GB an Fotos (was bei der 350D ca 800-1000 Fotos bedeutet - was man in einer Fotosession schnell mal erreicht) ist es schon ein kleiner Unterschied ob ich diese mit lahmen 4MB oder 30MB/sek übertrage. Aufgrund dessen ist es mir sehr wohl wichtig einen entsprechend flotten Cardreader zu besitzen.
Klarerweise werden im untersten Segment der Kameras natürlich aufgrund der Größe die kleineren Formate verwendet, aber CF ist bei weitem nicht so tot wie alle behaupten.
Ich für meinen Teil benötige die mehrfach-Reader durchaus, da ich natürlich auch eine kleine Schnappschusskamera besitze, ebenso wie ein Handy - und alle setzen leider auf unterschiedliche Medien.