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Fazit: Viel Plastik, keine Empfehlung

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19:00 - 20/04/2006 von Siggy Moersch

Zuviel Plastik für den professionellen Einsatz

Wer denkt, man könne beim Kauf eines Gaming-Gehäuses nichts falsch machen, irrt gewaltig. Man bekommt meist viel Plastik fürs Geld. Die eingesetzten Bauteile und Klappen brechen jedoch leicht ab und lassen sich nur schwer bedienen. Deshalb lautet die Devise: Lieber ein paar Euros mehr investieren und schon beim Kauf auf die Stabilität der Plastikklappen oder -Türen achten.

Als Alternative sind Aluminiumtüren robuster. In diesem Vergleichstest konnte deshalb Aerocool punkten. Die Türen und der hintere Gehäuserahmen sind immerhin aus Aluminium oder dünnem Stahl gefertigt, aber dazwischen steckt noch eine Halteschale aus billigem Plastik. Dies soll die Produktionskosten so billig wie möglich halten, denn meist werden Frontblende und Gehäuserahmen bei verschiedenen Herstellern möglichst günstig eingekauft und nur im eigenen Werk zusammen gebaut. Um beide Teile zu verbinden, dient ein drittes Teil, welches in der Regel aus Plastik ist. Und hier liegen die größten Schwachstellen. Viel Kunststoff ist gleichzusetzen mit "Vorsicht! Bruchgefahr!". Einmal abgebrochene Teile oder Klappen lassen sich in 99 Prozent nicht mehr anbringen. Das heißt im schlimmsten Fall, ein Gang zur Sondermülldeponie und Kauf eines neuen und hoffentlich robusteren Gehäuses.

Eine Empfehlung kann THG in diesem Vergleichstest nicht aussprechen. Dafür sind die Mängel oder unsere Beanstandungen einfach zu groß.

Für Sie als Leser liefern wir am Schluss noch einmal zwei Beispielbilder, wo deutlich zu sehen ist, das Metal und Kunststoff schwer zu unterscheiden ist. Erst im zweiten Bild, das von uns per Bildbearbeitung nachbearbeitet wurde, ist der Kunststoff deutlicher zu sehen.

Schwer auszumachen, was ist Plastik und was nicht.

Der Kunststoff wurde von uns rot eingefärbt. Er ist die Schwachstelle am Gehäuse
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Kommentare zum Beitrag
knarf 23/10/2009 11:26
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-0+

Wenn ich mir die Gehäuse angucke, bekomm ich schlechte Laune. Spätestens bei einer digitalen Uhr auf dem Frontdistplay hörts bei mir auf. Ansonsten schöner Bericht.

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
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