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| Leistungsaufnahme 2D in Watt | Leistungsaufnahme 3D in Watt | |
|---|---|---|
| eVGA 7800 GS AGP | 183 | 238 |
| Sapphire 1600 Pro AGP | 181 | 220 |
| Gainward GS BLISS 6800 GS PCX SLI | 193 | 385 |
| Gainward GS BLISS 6800 GS PCX | 133 | 279 |
| Gainward GS BLISS 7800 GT PCX SLI | 194 | 398 |
| Gainward GS BLISS 7800 GT PCX | 137 | 289 |
| HIS X1900 XTX | 143 | 358 |
| Powercolor X1900 XTX | 145 | 360 |
| Gecube X1900 XTX | 145 | 360 |
| Sapphire X1900 XTX | 145 | 360 |
| HIS X1800 XT iTurbo | 152 | 344 |
| Sapphire X1800 XT OC | 160 | 352 |
| Sapphire X1800 XL | 145 | 270 |
| HIS X1800 XL | 136 | 266 |
| Xpert Vision X1600 Pro Golden | 125 | 238 |
| MSI RX1900 XTX-VT2D512E | 140 | 355 |
| Sapphire X1300 | 126 | 225 |
| Sapphire X1300 Pro | 125 | 226 |
| Powercolor X1300 | 127 | 226 |
| HIS X1600 XT iTurbo IceQ | 130 | 238 |
| Powercolor X1600 XT | 130 | 242 |
| Sapphire X1600 XT | 132 | 240 |
| Gecube X1800 GTO | 133 | 253 |
| Asus X1600 XT Silent | 130 | 240 |
| Gainward GS BLISS 7600 GT PCX | 124 | 238 |
| Gainward GS BLISS 7900 GT PCX | 134 | 245 |
| Gainward GS BLISS 7900 GTX PCX | 145 | 292 |
| ATI Radeon X1900 XTX Crossfire | 180 | 520 |
Der Verbrauch vom Testsystem liegt zwischen 124 und 398 Watt. 124 Watt sind es im 2D-Betrieb mit einem Geforce 7600 GT. 398 Watt verbraucht das SLI-Duo mit Geforce 7800 GT im 3D-Betrieb, dicht gefolgt vom SLI-Duo Geforce 6800 GS mit 385 Watt und dem Radeon X1900 XTX mit 360 Watt. Zusatzinfo: Zwei Radeon X1900 XTX als Crossfire verbunden, benötigen 520 Watt. Die Spitzenwerte sind Maximalwerte und unter voller Belastung gemessen. Wer übertaktet, muss mit ein bis drei Prozent mehr Leistungsaufnahme rechnen.
Temperatur
| Temperatur 2D in °C | Temperatur 3D °C | |
|---|---|---|
| eVGA 7800 GS AGP | 52 | 68 |
| Sapphire 1600 Pro AGP | keine Temperaturanzeige | keine Temperaturanzeige |
| Gainward GS BLISS 6800 GS PCX SLI | 46 | 66 |
| Gainward GS BLISS 6800 GS PCX | 45 | 64 |
| Gainward GS BLISS 7800 GT PCX SLI | 50 | 75 |
| Gainward GS BLISS 7800 GT PCX | 49 | 72 |
| HIS X1900 XTX | 52 | 92 |
| Powercolor X1900 XTX | 54 | 94 |
| Gecube X1900 XTX | 54 | 94 |
| Sapphire X1900 XTX | 54 | 94 |
| HIS X1800 XT iTurbo | 61 | 91 |
| Sapphire X1800 XT OC | 62 | 91 |
| Sapphire X1800 XL | 60 | 74 |
| HIS X1800 XL | 59 | 70 |
| Xpert Vision X1600 Pro Golden | keine Temperaturanzeige | keine Temperaturanzeige |
| MSI RX1900 XTX-VT2D512E | 53 | 93 |
| Sapphire X1300 | keine Temperaturanzeige | keine Temperaturanzeige |
| Sapphire X1300 Pro | keine Temperaturanzeige | keine Temperaturanzeige |
| Powercolor X1300 | keine Temperaturanzeige | keine Temperaturanzeige |
| HIS X1600 XT iTurbo IceQ | keine Temperaturanzeige | keine Temperaturanzeige |
| Powercolor X1600 XT | keine Temperaturanzeige | keine Temperaturanzeige |
| Sapphire X1600 XT | keine Temperaturanzeige | keine Temperaturanzeige |
| Gecube X1800 GTO | 55 | 69 |
| Asus X1600 XT Silent | keine Temperaturanzeige | keine Temperaturanzeige |
| Gainward GS BLISS 7600 GT PCX | 44 | 56 |
| Gainward GS BLISS 7900 GT PCX | 49 | 62 |
| Gainward GS BLISS 7900 GTX PCX | 47 | 66 |
| ATI Radeon X1900 XTX Crossfire |
Deutlich gesunken ist die Temperatur beim neuen Geforce 7600 und 7900. Das Fertigungsverfahren wird von Nvidia auf 90 nm verbessert. Selbst der hoch getaktete Geforce 7900 GTX kommt mit seinem sehr guten Kühlkonzept auf gerade mal 66 Grad. Bestes Ergebnis im 2D-Betrieb hat der Geforce 7600 GT, die 44 Grad könnten mit größerem Kühlkörper sicher superleise kontrolliert werden.
Die Temperatur lässt sich bei Grafikchips mit Radeon 1300 bis 1600 nicht auslesen. Der Radeon X1800 XT und X1900 XTX haben mit über 90 Grad die höchste Betriebstemperatur. Die Spitzenwerte sind Maximalwerte und unter voller Belastung gemessen.
Testurteile zu den einzelnen Karten
Gainward Golden Sample BLISS 7600 GT PCX
Die Golden Sample von Gainward ist höher getaktet. Die besseren Taktraten machen die Karte schneller als ein Geforce 6 Board, obwohl das Testsample nur mit 256 MByte Grafikspeicher ausgestattet ist. Mit fast identischem Preis und geringerer Hitzeentwicklung sollte der Geforce 7600 GT den Geforce 6 recht schnell verdrängen. Zweigstecker für HDTV und S-Video sowie DVD Software Player runden die Ausstattung der Gainward Karte ab.
Gainward BLISS 7900 GT PCX
Das 3D-Board mit Geforce 7900 GT wird mit 256 MByte Grafikspeicher ausgeliefert. Dadurch kann es sich in der Gesamtleistung nicht vom Geforce 7800 GT mit 512 MByte (Test in Teil 2) distanzieren. Gainward gibt keine Garantie für mehr Taktrate, das Markenzeichen Golden Sample fehlt. Wird die Karte auf eigenes Risiko mit dem Nvidia-Treiber übertaktet, sind stabile Spitzenergebnisse und 13 Prozent mehr Gesamtleistung möglich. Der Lüfter ist etwas zu laut, der Kühler etwas zu klein geraten. Der Speicher ist ungekühlt, hat aber beim Overclocking nicht gemeckert. Im Lieferumfang ist DVD Software Player, die Videosoftware Muvee und eine Kabelpeitsche für HDTV, S-Video-Ein und -Ausgang.
Gainward BLISS 7900 GTX PCX
Das schnellste Paket von Nvidia ist der Geforce 7900 GTX. Der Chip kommt bis auf 4,5 Prozent an die Gesamtleistung eines Radeon X1900 XTX heran. Übertaktet ist der Abstand noch geringer. Unabhängig von der 3D-Leistung hat der Geforce 7900 GTX das leisere und bessere Kühlkonzept. Der Radeon X1900 XTX mit Referenzlüfter wird deutlich heißer und lauter. Gainward liefert ohne das Markenzeichen Golden Sample und die garantiert höhere Taktrate aus. Im Lieferumfang ist der DVD Software Player Power DVD 5, die Videosoftware Muvee und ein Zweigstecker für S-Video-Ein und -Ausgang, sowie HDTV. Wer über SLI mit Geforce 6, 7600 oder 7800 nachdenkt, sollte lieber gleich den 7900 GTX kaufen. Er ist schneller, leiser und verbraucht weniger Leistung als vergleichbare Duo-Pakete.
Asus EAX X1600 XT Silent
Still wird es mit dem Silent-Konzept von Asus. Der Radeon X1600 XT wird per Heatpipe und großem Kühler komplett passiv gekühlt. Nachteil des Asus-Kühlkörpers auf der Rückseite der Karte, bei großen Northbridge-Kühlkörpern auf dem Mainboard kann es eng werden. Beim Testboard Intel D975XBX berühren sich beide Kühlkörper, wenn die Grafikkarte im oberen Slot steckt. Pixelshader 3 Effekte und HDR-Rendering mit gleichzeitigem Anti Aliasing funktionieren. Die Leistung fängt für aufwendige 3D-Spiele gerade an auszureichen. Eine Besonderheit ist die externe Anschlussbox mit Kabel, darin befinden sich die Video-Ein und -Ausgänge.
Gecube Radeon X1800 GTO
Der GTO ist ein Ersatz für den Radeon X1800 XL, in der Gesamtleistung ist er minimal langsamer. Sein Leistung-Niveau ist vergleichbar mit dem Nvidia Geforce 6800 GS, GT, Ultra oder 7600 GT. Pixelshader 3 Effekte und HDR-Rendering und Anti Aliasing lassen sich gleichzeitig aktivieren. Software für DVD, Video, Bilder und Kabel für S-Video sowie HDTV sind vorhanden.
MSI RX1900 XTX-VT2D512E
Der schnelle Grafikchip eignet sich hervorragend für Spiele wie Spellforce 2, F.E.A.R. oder Oblivion, wo große Mengen an Shader-Effekten benutzt werden. HDR-Rendering mit Anti Aliasing wird gleichzeitig berechnet. MSI hat das größte Softwarepaket mit Tools und Programmen unter den X1900 XTX Karten. Das Overclocking-Potenzial ist mit 1,5 Prozent das Geringste im Testfeld. Die Videoschnittstellen und der HDTV-Ausgang werden mit der Software Power Cinema genutzt. Die Oberfläche macht den PC zum Media Center.
Powercolor Radeon X1300 Hypermemory 2
Der kleinste Radeon unterstützt Pixelshader 3 und HDR-Rendering mit Anti Aliasing. Das Konzept von Hypermemory ist von Shared Memory und AGP bekannt. Die Grafikkarte benutzt den Systemspeicher um den Grafikspeicher virtuell zu erhöhen. Powercolor kompensiert so den kleineren Grafikspeicher von 128 MByte und bringt die Gesamtleistung auf den Level eines Radeon X1300 mit 256 MByte. Für aufwendige Spiele ist das zu wenig, es fehlen fast 50 Prozent 3D-Performance um mit dem X1600 XT gleichzuziehen. Die kleine Karte eignet sich mehr für Strategie-Spiele, einen Mini- oder Video-PC.
Sapphire Radeon X1600 XT
Umfangreich ist das Kabelzubehör für HDTV und S-Video. Als Software gibt es ein Spiel und Power DVD. Der Chip unterstützt Pixelshader 3 Effekte und HDR-Rendering mit gleichzeitigem Anti Aliasing. Die 3D-Leistung fängt für aufwendige Games wie Tom Raider Legends, Oblivion oder F.E.A.R. gerade an auszureichen.
Sapphire Radeon X1800 XL
Der XL-Chip wird wohl durch den GTO ersetzt, bis der X1800-Chip ganz vom Radeon X1900 verdrängt wird. Seine Leistung ist vergleichbar mit dem Nvidia Geforce 6800 GS, GT, Ultra oder 7600 GT. Pixelshader 3 Effekte und HDR-Rendering mit gleichzeitigem Anti Aliasing funktionieren. Software für DVD, Videobearbeitung und Kabel für S-Video sowie HDTV liegen bei.
Gesamtfazit
Ab dem Radeon X1300 und X1300 Pro unterstützt ATI Pixelshader-Effekte der Version 3 und HDR-Rendering mit gleichzeitigem Anti Aliasing. Die Leistung des Chips ist zu schwach um alle Feature flüssig in aktuellen 3D-Games sehen zu können. Bis auf Quake 4 kommt der X1300 oder Pro in keinem Testgame auf flüssige Frameraten. Der X1300 eignet sich mehr einen für Office- oder Video-PCs, da es auch passiv gekühlte Versionen gibt. Der X1300 Pro kostet schon fast so viel wie ein X1600, den Aufpreis von 20 Euro sollte man investieren.
Die Performance vom Radeon X1600 XT reicht langsam für aktuelle Spiele aus. Das Preis-Leistungsverhältnis ist für den kleinen Geldbeutel ausgelegt. Bei Nvidia wird die Produktlinie bereinigt. Der Geforce 6800 GS mit 512 MByte ersetzt den Geforce 6800 Ultra und GT. In der gleichen Klasse hat ATI den etwas schnelleren Radeon X1800 XL, der wohl vom leicht schwächeren X1800 GTO ersetzt wird.
Der Geforce 7600 GT ist in der Geschwindigkeit mit dem Radeon X1800 GTO vergleichbar. Der neue Nvidia-Chip ist günstiger und wird nicht ganz so warm wie sein ATI-Konkurrent. Schon mit 256 MByte Grafikspeicher ersetzt er die komplette Geforce-6-Produktreihe und ist kaum teurer. Spannend wird es, wenn Nvidia dem 7600 ein Upgrade auf 512 MByte Grafikspeicher spendiert. Das dürfte seine Gesamtleistung deutlich erhöhen.
Geforce 7800 GT und GTX haben durch den Radeon X1800 XT einen starken und schnellen Gegner. Das Angebot von Grafikkarten mit Geforce 7800 GT und GTX geht sichtbar zurück. Vergleicht man Preis und Leistung mit dem Geforce 7900 GT ist die Verschiebung des Angebotes klar. Der Geforce 7900 GT mit 256 MByte kommt an die Performance eines Geforce 7800 GT mit 512 MByte heran. Da es den 7900 schon ab 300 Euro gibt, wird er den 7800 ersetzen. Auch beim Geforce 7900 GT kann Nvidia einen Leistungsschub durch die Vergrößerung des Grafikspeichers auf 512 MByte erreichen. Bis jetzt sind es bei den angebotenen GT-Modellen noch 256 MByte.
Die Königsklasse sind der Radeon X1900 XTX und Geforce 7900 GTX. Der X1900 XTX ist 4,5 Prozent schneller in der Gesamtleistung. Der 7900 GTX hat das leisere Kühlkonzept. Wie stark sich die hohe Anzahl der Pixelshader-Einheiten bei ATIs X1900 XTX auf Dauer auswirkt, werden zukünftige Spiele und Benchmarks zeigen. Spellforce 2, Oblivion, Tomb Raider Legends und F.E.A.R. geben einen Vorgeschmack, was der massive Einsatz von Shader-Effekten optisch bewirken kann.
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