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Kaufpreisminderung ohne Windows-Vollversion

16:22 - Mittwoch, 20. Dezember 2000 von Florian Schmidt
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Weitere...
Tags: kaufpreisminderung, ohne, windows, vollversion 0 Kommentare

Wer beim Rechnerkauf keine vollständige Sicherungskopie für vorinstallierte Software erhält, kann nach Ansicht von Verbraucherschützern einen Teil seines Geldes zurückverlangen.

Um sich vor Raubkopien zu schützen, greifen die Softwarekonzerne zu immer rabiateren Methoden. Microsoft legt bei einigen OEM-Versionen seines Betriebsystems beispielsweise keine vollständige Sicherungskopie bei, sondern nur eine Recovery-Disk, die zur Widerherstellung einzelner Dateien verwendet werden kann. Bei einem Festplattencrash oder Verkauf des PC hat der Kunde keine Möglichkeit das Betriebsystem weiter für sich zu nutzen.

Die meisten Kunden erfahren erst im Ernstfall von dieser Einschränkung, da sie auf der beiliegenden CD-ROM eine Vollversion vermuten. Nach Ansicht der Verbraucherzentralen habe jeder Käufer eines Computers nach deutschem Recht Anspruch auf eine vollständige Sicherungskopie der aufgespielten Software. Fehlen diese Kopien, könne der Kunde vom Kauf zurücktreten oder Geld zurückverlangen. Probleme könnten sich nur im Falle der Verjährung ergeben. Daher rate man den Kunden rechtzeitig entsprechende Schritte einzuleiten.


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