Kein Kampf gegen Windmühlen: Sicherheit im WLAN
1 - Neuer Volkssport: WarWalking, WarBoating und WarCycling
Durch die fortschreitende Verbreitung der WLAN-Technologie (Wireless Local Area Network) werden auch Heimanwender und kleine Unternehmen zunehmend auf diese Vernetzungsmöglichkeit aufmerksam. Allerdings wird dabei auch die Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen durch eine gewisse Feierabendmentalität vernachlässigt. Nutznießer sind dann diejenigen Personen, die mittels einfacher Technik auf Kosten des anderen die WLAN-Infrastruktur verwenden. Daher nimmt auch der Volkssport "WarDriving" neue Dimensionen an. Das Aufspüren drahtloser Netzwerke wird in der Regel aus dem fahrenden oder parkenden Auto heraus betrieben, denkbar ist natürlich auch WarWalking, WarBoating oder WarCycling - je nach Fortbewegungsmittel. Notwendig ist hierfür neben der technischen Ausstattung (Notebook oder PDA mit WLAN-Karte) nur eine Anleitung sowie Schnüffelsoftware, die es zuhauf im Internet zu finden gibt. Das Suchen von Access Points kann beispielsweise für PC-Plattformen mit dem NetStumbler vorgenommen werden. NetStumbler verwendet die Wireless-Netzwerkkarte um alle WLANs im umliegenden Bereich zu erkennen. Es werden die SSID, der Channel, WEP-Option, Signalstärke, und vieles mehr angezeigt.

NetStumbler-Interface mit Auflistung der Stationen und ihrer Signalstärke
Eine sehr interessante Variante ist das Zusammenspiel mit einem GPS (Global Positioning System) um die genaue Position von Access Points mitzuprotokollieren, wodurch das spätere Wiederauffinden der Funknetzwerke leichter fällt. Für PocketPCs empfiehlt sich der MiniStumbler, der auf Handhelds mit dem PocketPC-Betriebssystem verwendet werden kann. Somit lässt sich beispielsweise mit dem HP iPAQ ebenfalls nach Access Points suchen, ohne großartig aufzufallen.

MiniStumbler-Interface als Aufspür-Tool für PocketPCs
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- 3 Sicherheitsmängel hausgemacht
- 4 Einfache Lösungen schaffen Abhilfe
- 5 WEP unbedingt verwenden