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Klein, aber oho? PC-Gehäuse für den Micro-ATX-Formfaktor

18:00 - Samstag, 10. Januar 2004 von David Stellmack
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4 - Testkonfiguration

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CPU AMD Athlon 3000 XP - 400MHz FSB
CPU-Kühler & -lüfter Serienmäßiger AMD AVC Lüfter & Kühler
Motherboard Biostar M7NCG 400 Micro-ATX
RAM Kingston HyperX KHX4000K2/512
Grafik ATI Radeon All In Wonder 9800 Pro für Micro-ATX-Systeme, die eine Standard-AGP-Grafikkarte unterstützen. Bei Systemen, die diese nicht unterstützten, kam die Onboard-Grafik im nForce2-Chipsatz zum Einsatz.
Festplatten Hitachi Deskstar 180GXP - 180 GB
Optische Laufwerke LiteOn CDRW/DVD Combo Drive - 48x24x48x16
Floppylaufwerk Mitsumi
Netzteil Alle Micro-ATX-Gehäuse in diesem Test waren mit einem Netzteil ausgerüstet, das mitgelieferte Netzteil wurde jeweils im Test verwendet.
Zusätzliche Gehäuselüfter Zusätzliche Gehäuselüfter wurden angebracht, um alle innerhalb des Gehäuses verfügbaren Steckplätze zu belegen.

Bei der Micro-ATX-Konfiguration stellten sich uns mehr Fragen, als wir es sonst in Gehäusetests erleben. Alle der uns überlassenen Micro-ATX-Gehäuse waren mit eigenem Netzteil ausgestattet. Viele Hersteller führen das Netzteil noch immer als optional auf, doch war in manchen Fällen die Größe und Konfiguration des Netzteils so unterschiedlich, dass wir nicht in jedem Gehäuse unser Standard-Netzteil verwenden konnten. Aus diesem Grund testeten wir jedes Gehäuse mit dem mitgelieferten Netzteil.

Als zweites Problem stellte sich heraus, dass einige Gehäuse nur dann Standard-PCI/AGP-Karten aufnehmen können, wenn man vorher die Standardhalterung entfernt. Bei einigen Gehäusen hatte sich der Hersteller dafür entschieden, Steckplätze für kleinere Karten an der Rückseite des Gehäuses anzubringen. Das bedeutete, dass nicht in jedem Gehäuse unsere Testkarte, die ATI Radeon All In Wonder 9800, verwendet werden konnte. Wir hatten diese Karte ursprünglich ausgewählt, da sie sich unseres Erachtens ausgezeichnet für diesen Test eignete: Sie erzeugt Wärme, ist ¾ so lang wie der Steckplatz, benötigt zusätzlichen Strom und wäre zweifelsohne ein Top-Kandidat für Anwender, die ein Micro-ATX-Gehäuse in ihrem Heimkino oder ihren PCTV- oder DVR-Anwendungen integrieren möchten. Wo das Gehäuse die Karte nicht unterstützte, waren wir gezwungen, von ihrer Verwendung abzusehen. Im Testbericht ist dies kenntlich gemacht durch den Hinweis, dass das Gehäuse keine Standard-PCI- oder AGP-Karten unterstützt. In diesen Fällen verwendeten wir die Onboard-Grafik des nForce-2-Chipsatzes auf unserem Motherboard Biostar M7NCG 400.

Das Super Flower/TTGI TT-101 in voller Testmontur. Wie man aus dieser Perspektive sehen kann, ist es bei vollständiger Bestückung ziemlich voll. Für Luftzirkulation bleibt im Gehäuse nicht mehr viel Platz- so dass ein schlechtes thermisches Konzept mit Sicherheit in die Katastrophe führt

Wie wir bereits in früheren Tests erklärt haben, verwenden wir aufgrund der steigenden Beliebtheit runder Kabel bei unseren Tests runde Floppylaufwerk- und IDE-Kabel. Jedes System wurde über einen Zeitraum von acht Stunden intensiv betrieben, wobei 3DMark in einer Endlosschleife ausgeführt wurde, um sicherzustellen, dass System und Gehäuse die Temperatur behielten. Alle vorgestellten Gehäuse bestanden diesen Teil des Tests. Allerdings haben wir die Anzahl der Lüfter maximiert und allen Gehäusen, die nicht mit allen Lüftern geliefert wurden, weitere Lüfter hinzugefügt.

Die CPU-Temperaturen lagen in einem Bereich von 47°C bis 50°C. Die Umgebungstemperatur im Gehäuseinnern lag zwischen 35°C und 40°C. Diese Messungen basieren auf den Daten der in das Biostar M7NCG 400 Motherboard integrierten Hardwareüberwachung: die Temperaturen liegen klar im akzeptablen Bereich. Alle Gehäuse wurden bei einer Umgebungstemperatur von ca. 21°C bis 24°C getestet. Keines dieser Gehäuse hatte einen hitzebedingten Ausfall, selbst wenn das System seine Maximaltemperatur erreicht hatte. Diese Temperaturmessungen wurden mehrmals während des achtstündigen Testzeitraums durchgeführt.

Bei Gehäusen, die ATI Radeon All In Wonder 9800 Pro unterstützten, führten wir auch ein paar Messungen mit der ATI Radeon All in Wonder 9800 Pro und der mitgelieferten Software Pinnacle Studio 8 durch. Wir entschieden uns, nur eine Stunde Video von unserem TiVo aufzuzeichnen, um zu sehen, wie laut das Gehäuse ist, wenn die Festplatte während einer Videoaufzeichnung rackern muss. Wir bewerteten diese Ergebnisse zwar nicht, da nicht jedes Gehäuse die 9800 Pro AIW unterstützte, doch sammelten wir in dieser Testphase Daten vom Lärm des Gehäuses und der Lüfter.

Insgesamt wurde jedes Gehäuse über einen Zeitraum von fast 10 Stunden betrieben, bevor wir den Testbericht und unsere Kommentare für jedes Gehäuse schrieben.


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