Interne Komponenten: Kapazitäts- und Performanceeinbußen

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18:00 - 27/02/2006 von Barry Gerber

Ultraleichte Computer verfügen nicht über viel Platz für ihre Motherboards und anderen Komponenten. Kleine Motherboards schränken die verwendbaren CPUs und Grafik- und Speicherchips ein. Darüber hinaus macht das äußert eingeschränkte Platzangebot in sehr kleinen Laptops in der Regel den Einbau von leistungsfähigen Festplatten, Akkus und Lüfter unmöglich. Letztendlich sind ultraleichte Laptops aufgrund dieser Einschränkungen am besten für Büroanwendungen und Internetrecherchen geeignet.

Mit Ausnahme des Dell Latitude X1 sind die Laptops in diesem Testbericht mit einem Pentium M 753 mit einer Taktfrequenz von 1,2 GHz ausgestattet. Das X1 hat den etwas langsameren M 733 (1,1 GHz) an Bord. Das sind nun nicht gerade die stromfressenden und stark hitzeabstrahlenden Hochleistungs-CPUs wie sie in großen und sehr großen Notebooks eingebaut sind, aber sie erbringen dennoch genügend Leistung für Internetrecherchen und Programme wie Microsoft Office und FreeCell. Entsprechend müssen Grafikkomponenten und Speicher in ultraleichten Laptops Einschränkungen in puncto CPU und Chipsatz sowie Stromverbrauch und Temperaturentwicklung in Kauf nehmen

Eine 60-GB-Festplatte in einem ultrakleinen Laptop zählt schon zu den leistungsstarken Varianten. Auch hier machen die Beschränkungen in Bezug auf Größe, Stromverbrauch und Temperaturen den Einbau größerer Festplatten unmöglich - zumindest erfüllen die auf dem Markt erhältlichen größeren Festplatten diese Anforderungen nicht. In diesem Zusammenhang auch ein Lob an den Festplattenschutz von Toshiba, der ungewöhnliche Bewegungen und Erschütterungen erfasst und die Schreib-/Leseköpfe der Festplatte sicherheitshalber arretiert. Diesen Schutzmechanismus findet man in modernen Laptops häufig; aber Toshiba geht noch einen Schritt weiter und informiert den Benutzer darüber, warum diese Schutzmaßnahme ergriffen wurde.

Wie viele andere Laptops auch erfasst Toshibas Libretto U100 ungewöhnliche Bewegungen und Erschütterungen und arretiert die Schreib-/Leseköpfe der Festplatte sicherheitshalber.

Die beiden wichtigsten Aspekte in der Geschichte der ultraleichten Laptops sind die Akkukapazität und die Kühlperformance. Obwohl die Akkus in ultraleichten Laptops mit stromsparenden Komponenten eine durchaus beeindruckende Performance ermöglichen, kämen sie mit den energiehungrigen Komponenten größerer Desktop-Replacement-Notebooks nicht zurecht. Was die Kühlung betrifft, so müssen einige winzige Laptops ganz ohne Lüfter auskommen. Wenn sie wie der U100 mit Lüftern ausgestattet wurden, sind diese klein und verteilen relativ wenig Luft pro Minute. Also können sie auch nicht viel Wärme ableiten. Wenn sie eine statische Luftkühlung unter Wärmeableitung an externe Flächen einsetzen, treten ähnliche Einschränkungen auf. All dies verstärkt die Notwendigkeit eines Einbaus von Komponenten, die wenig Strom verbrauchen und wenig Wärme erzeugen.

Das Kühlsystem und der Lüfter des Libretto U100 haben im Test einen recht effizienten Eindruck hinterlassen. Der Laptop wurde niemals übermäßig warm und der Lüfter schaltete sich nur bei den CPU- und speicherintensiven Benchmarktests ein.

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