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Klein oder kleiner? Ultraportable Festplatten

19:00 - 20/07/2005 von Patrick Schmid

Es ist der ständige Hunger nach mehr, der die Anwender in die Läden im die Ecke treibt. Dabei ist zu beobachten, dass trotz immer größerer Festplatten der Drang nach mehr Speicherplatz anhält. Das Prinzip sieht so aus: Mehr Daten fallen an, zusätzlicher Speicherplatz muss her. Die im klassischen PC verwendeten Festplatten sind heute jedoch meist groß genug. Stattdessen fehlt vielen Anwendern die richtige Lösung, sobald Daten auch flexibel transportiert werden sollen.

Heute reicht es nämlich nicht mehr, digitale Informationen dauerhaft auf Festplatten speichern zu können. Wir wollen mehr und mehr Inhalte wie selbstverständlich auch zu allen möglichen Anlässen mitnehmen können. Sicher, das Internet wird Dank DSL & vergleichbaren Technologien ständig schneller, aber Daten im Gigabyte-Bereich lassen sich auch heute noch nicht so einfach von A nach B bewegen.

Der komfortabelste Ansatz beim Datentransport ist der Einsatz von USB-Speichersticks auf Basis von Flash-Speicherzellen. Diese gibt es heute mit bis zu acht Gigabyte. Doch die Kosten für solch einen exklusiven Datenträger sind noch hoch. Die USB-Schnittstelle ist derweil meist der richtige Ansatz. Daten auf DVDs sind zwar beim richtigen Umgang mit den Scheiben vor Defekten geschützt (wie etwa dem Tod einer Festplatte), jedoch hat bis heute nicht jeder PC ein DVD-Laufwerk - entweder aus Alters- oder aus Gewichtsgründen wie etwa bei Ultraleicht-Notebooks.

Die Verwendung klassischer externer Festplatten im 3,5" Format wollen wir an dieser Stelle als Holzhammermethode bezeichnen. Sie sind sicherlich groß genug und auch flexibel, doch für den ständigen, mobilen Einsatz taugen sie nicht. Wer will schon ein 800 g Laufwerk samt Verkabelung und Netzteil auf gut Glück immer herumschleppen?

Kleinere Festplatten könnten dagegen die Lösung sein. Seagate schickte uns eine 100 GB fassende 2,5" Festplatte, die in einem schicken Gehäuse untergebracht ist. Von Transcend erhielten wir ein Gerät, welches noch deutlich kleiner ausfällt, allerdings nur 20 GB bzw. 40 GB speichert. Welches Konzept macht mehr Sinn?

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