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Auf der anderen Seite ist jedes der GSM Module über die Z-Box angeschlossen, das für jedes GSM Modul einen seriellen Port bereitstellt, der wiederum mit einem Router/Proxy Rechner verbunden ist. So werden die einzelnen Module mit dem Standard AT Befehlssatz gesteuert. Der Proxy/Router hat in der ganzen Anlage die schwierigste Aufgabe zu erfüllen: Er macht aus 16 Eingängen einen kontinuierlichen Datenstrom und zerlegt diesen beim Senden in 16 Pakete. Die Software, die in dieser Box steckt war mit Abstand die schwierigste Angelegenheit an dem gesamten Projekt. Den Mitarbeitern von DataProtect aus München ist aber gelungen diese Aufgabe zu lösen und die gesamten Probleme in den Griff zu bekommen. Dieser Rechner läuft unter LINUX und ist mit einem 233 MMX Prozessor und 64 MB RAM ausgestattet. Anstelle einer anfälligen Festplatte werden 32 MB Flash RAM Karten verwendet. Außerdem noch ein Diskettenlaufwerk für eventuell notwendige Updates der Software. Eine Cyclade Karte zur Verbindung mit der Z-Box und eine fast Ethernet Karte. Hinter diesem Rechner befindet sich ein fast Ethernet-Switch, der das Netzwerk im Inneren des Autos mit den Daten versorgt.

Rechts, hinter der Verblendung der Router/Proxy PC, darüber der CD Wechsler. Auf der linken Seite der kleine Mitac Rechner und darauf der VHS Recorder.
Im Fahrzeug gibt es bereits zwei Systeme, die an diesen Proxy angeschlossen sind. Eines ist ein Video-Konferenz System, das drei CCD Kameras umfaßt. Jeweils eine in den Kopfstützen, die, nach hinten gerichtet, den Passagierraum abdecken und eine Weitwinkel Kamera, die im Heck angebracht nach vorne gerichtet ist. Dieses System liefert 30fps bei einer sehr guten Qualität. Die Kameras können remote angesteuert werden.
Das zweite System basiert auf einem High-End PC von MITAC, der trotz seiner geringen Größe mit einem PIII 500 ausgestattet ist, 256 MB RAM aufweist und mit einer 18GB IBM Festplatte sowie CD-ROM und Diskettenlaufwerk aufwarten kann. Über eine Soundkarte ist der Rechner an das Soundsystem des Autos gekoppelt; eine Revolution IV von Number Nine steuert das 17" Display an, das aus dem Dach geklappt werden kann. Zur Verbindung mit den anderen Anlagen steht dem Rechner eine Fast Ethernet Karte und eine 14394 Verbindung zur Verfügung. Gesteuert wird das Ganze über eine Infrarot Tastatur mit eingebautem Touchpad. Es ist wohl klar, daß dieses System weit mehr ist als ein Notebook. Allein die Auflösung des Bildschirms ist mit 1600X1024 beeindruckend.
Im Auto können bei Bedarf zwei weitere Notebooks über das Ethernet, angeschlossen werden. Digitale Kameras oder Camcorder werden über das Fire Wire Netzwerk angeschlossen.
Um die trockenen Worte etwas anschaulicher darzustellen, haben wir hier noch eine kleine Graphik, die die Technik des Megacar zusammengefaßt darstellt.

Um die Sache genauer zu betrachten, bitte eine der unten vermerkten Auflösungen anklicken:
