Beim Textdruck errechnet sich die Seitenleistung aus der Zeit, die ein Drucker für die Ausgabe von zehn Dr.-Grauert-Briefen sowie fünf teilweise farbigen Dr.-Farbert-Geschäftsbriefen benötigt. Dabei berücksichtigen die Tester sowohl den normalen Druckmodus als auch den Schnelldruck. Innerhalb der Kategorie Grafik-Foto-Wertung fließen die Druckzeiten für die Foto- und Farbdrucker-Testseite ein. Gemessen wird die Gesamtzeit vom Abschicken des Druckauftrags am PC bis zum Vorliegen des fertigen Ausdrucks im Papierfach des Druckers.
Druckkosten
Um die Verbrauchskosten der Drucker zu ermitteln, werden im Labor die Tintenpatronen in den Testgeräten komplett leer gedruckt. Das Papier wird mit einer fünfprozentigen Deckung bedruckt. Die Anzahl der Seiten verrechnen wir mit dem Preis für die Tintenpatronen, den der Hersteller angibt. Den Papierpreis beziehen die Tester nicht mit in die Kalkulation ein, da dieser sehr stark variiert. Zudem muss für gute Druckergebnisse nicht unbedingt das herstellereigene Papier verwendet werden.
Lautstärke
In Büro- und Soho-Umgebungen wird ein lauter Drucker bei hohem Druckaufkommen schnell zum Ärgernis. Die Betriebsgeräusche der Geräte gewichten die Laborexperten in einer eigenen Kategorie mit einem Anteil von zehn Prozent.
Das Labor betreibt die Drucker in einem schallarmen Raum, angesteuert von einem nahezu lautlosen, lüfterlosen PC. Die 2,5-Zoll-Festplatte des PCs ist zusätzlich mit Dämmmaterial umwickelt. Als Geräuschmessgerät kommt das Mediator 2238 von Brüel & Kjaer zum Einsatz.
