Lüftersteuerungen mit Display: Regulieren heißt auch Überwachen

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19:00 - 09/06/2004 von Siggy Moersch

Wenn Sie Ihre Lüfter regulieren wollen, sollten Sie auch darauf achten, dass die Lüftersteuerung gleichzeitig eine Temperaturüberwachung mitbringt. Das gibt Ihnen zumindest einen Überblick, ob die so gedrosselten Lüfter noch ausreichend das System kühlen. Erreicht die Innentemperatur des Computers einen kritischen Zustand, springt zumindest bei vielen Fan-Controllern eine Alarmfunktion an. Diese signalisiert dann durch einen Piepston, dass es dem System zu heiß wird. Hier heißt es ausprobieren, bis man die optimale Position der Drehregler gefunden hat. Lieber ein paar Umdrehungen mehr für die Lüfter in Kauf nehmen, als das Ihre teuere Hardware Schaden nimmt.

Nur wenige der Testkandidaten sind empfehlenswert, denn es fehlen einige wichtige Funktionen, die für eine problemlose Steuerung und Überwachung der Lüfter notwenig sind. Was nützt es, dass der Geräuschpegel sinkt, aber die Gefahr einer beschädigten Hardware sprunghaft wächst.

Ein Fan-Controller muss daher neben dem Regler auch eine Überwachungsfunktion und nicht zu vergessen eine Alarmfunktion mitbringen. Am besten wäre noch, wenn das Gerät den PC im kritischen Zustand abschalten kann. Noch muss man auf diese Funktion verzichten, beziehungsweise einen Umweg über das BIOS des Motherboards gehen, denn keiner der Testprodukte konnte dies bewerkstelligen. Aber man soll die Hoffnung nie aufgeben, denn an diesem Problem wird gearbeitet.

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