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19:00 - 23/06/2005 von Siggy Moersch

Lange hat es gedauert bis die ersten KVM-Switches mit DVI und auch Dual-VGA verfügbar sind. Die Produkte von Aten machen einen sehr guten Eindruck. Die Handhabung der neuen Modelle ist, wie bei den Vorgängermodellen der Masterview-Serie, recht einfach. Durch die vielen vordefinierten Hotkeys lässt sich jedes Device oder jeder Client-PC einzeln umschalten. Die KVM sind sofort nach dem Auspacken und Anschließen der Verbindungskabel einsatzbereit. Die Beschriftung der Kabel und der Anschlussbuchsen ist so gut gelöst, dass es auch ein Laie versteht. Störend ist nur das Zuggewicht der fast 2 Meter langen Kabel. Die können im Extremfall den KVM-Switch schnell vom Schreibtisch herunter ziehen. Nur die Gumminoppen der Standfüße verhindern, dass das Gerät beim Umschalten vom Tisch rutscht.

Ein weiterer Wermutstropfen ist, dass die DVI-Modelle alle nur mit Netzteil arbeiten. Bei der Dual-VGA-Lösung wird der notwenige Arbeitsstrom noch über die USB-Schnittstellen geholt, was aber bei den DVI-Boxen nicht ausreichend ist. Eine Kombination aus DVI und Dual-VGA gibt es leider noch nicht. So muss man sich zurzeit noch entscheiden zwischen der DVI-Schnittstelle für einen Monitor, Dual-VGA- und einem KVM-Switch im klassischen Sinne.

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