Zweifach KVM mit USB-Hub und integriertem Ethernet Switch
Das Masterview von Antec steckt in einem robusten Metallgehäuse. Dieses ist übrigens für alle KVMs des Herstellers dasselbe. Mit 1500 Gramm und dicken Gummifüßen ist der KVM schwer und stabil genug, um sicher auf dem Tisch stehen zu bleiben, auch wenn Kabel hinten nach unten ziehen. Neben den üblichen Video-, USB- und Soundkabel dient der CS-1772 auch als Ethernet-Hub. Dazu befinden sich auf der Rückseite drei entsprechende RJ45-Buchsen. Diese sind leider nicht für Gigabit geeignet, sondern schaffen nur 100 MBit/s. Beim zusätzlichen USB-Hub, der sich vorne am Gehäuse befindet, lassen sich weitere Peripherie anschließen, die sich per USB-Select ansteuern lassen. Werden während der KVM-Umschaltung bestimmte Tasten gedrückt, wandern angeschlossene USB-Geräte nicht mit, sondern bleiben physikalisch beim andern PC. Ein Anwendungsgebiet ist zum Beispiel ein externer USB-Brenner, der beim Umschalten nicht mitwandert, sondern bei der ersten Arbeitsstation bleibt.
| Übersicht | |
|---|---|
| Hersteller / Modell | Aten Master View CS-1772 |
| Abmessungen | 200 x 74,5 x 42 mm |
| Gewicht / Material | 1,5 kg / Metallgehäuse |
| Anzahl Clients | 2 |
| Anschlüsse Konsole | 1 x USB-Maus, 1 x USB-Tastatur, 1 x VGA, 2x 3,5mm Audio |
| Anschlüsse je Client | 1 x kombinierter Video-/USB-Anschluss, 2 x Sound |
| Zusatzfunktionen | 2 x USB 2.0 mit USB-Select, 3-Port 10/100 MBit Ethernet Switch |
| VGA Auflösungen | bis zu 2048x1536 |
| Zubehör | 2x 1,2m USB KVM Kabel für Video, Audio und USB |
| Preis | 105 Euro |
Anschlüsse
Rückseite des CS-1772 Switch
Auf der Rückseite des KVMs befinden sich die Anschlüsse der beiden Client-PCs, sowie die der Konsolen-Peripherie. Außerdem ist hier ein 3-fach Ethernet-Hub untergebracht. Die Buchsen sind farblich den KVM-Kabeln angepasst, so dass eine Verwechslung so gut wie ausgeschlossen ist.




mindestens ein gerät hätte mit dvi sein können
Gut, ein Adapter hat man ja normal rumfliegen. Waren 2 Stück bei meiner Graka dabei.
Warum braucht man nun so dringend Gigabit LAN?
Ähm?!
Was will ich mit nem Adapter?
ich will meinen DVI Ausgang direkt durchschleifen!
Hi,
benoetigt der KVM-Switch im Allgemeinen und die Umschaltung ueber Tastaturhotkeys im Besonderen eigentlich eine Treiber- oder Softwareinstallation?
Konfiguration:
PC1 - WinXP SP2 ohne Adminrechte (den Admin kann ich nicht um Install eines hypotetischen KVM-Treibers bitten)
PC2 - Linux mit Rootrechten.
Tastatur und Maus --> PS2
"V" wird nicht benoetigt (Umschaltung am TFT)
Schlingel
(Edit wegen verhanster - aeh - verwurstelter Umlaute)
Hi Schlingel,

also in der Regel benötigt man für das Switchen zwischen den PCs keinen Treiber um den Switch dazu zu bewegen, umzuschalten. Der Switch schleift ja deine Tastatur durch, und horcht somit auf die Tastenbefehle von Dir.
Werkseitig ist das Switchen auf eine bestimmte Taste definiert. Drückt man diese dann zwei- oder dreimal kurz hintereinander, je nach Definition des Herstellers, schaltet der Switch um.
Bei sehr billigen Switches kann man diese Taste nicht selber definieren. Bei den gehobeneren Switches ist dies aber meist vom User selbst definierbar. Es gibt sogar KVMs mit einem OSD, welches man ebenfalls über eine Tastenkombo aktivieren kann. Über so einem OSD kann man dann gewisse Einstellungen des Switches definieren.
Hoffe diese kurze Aufklärung reicht Dir
Hi,
für alle die kein Geld ausgeben können/wollen und denen eine kostenlose Software-Lösung reicht:
Synergy
Hey Fleyer,
auf dich ist Verlass.
Danke und Gruß nach Berlin.
Schlingel
Warum steht denn eigentlich in dem Artikel nichts über die Geräte (mal abgesehen davon dass das Gehäuse nicht schwer genug ist und man viele Kabel anschliessen muss)?
* Kann man mit dem Avocent die USB Maus / Tastatur über die PS-2 Stecker an einem Gerät anschliessen?
* Kann man USB-Kanäle unabhängig von Maus/Tastatur/Monitor umschalten?
* Wie gut funktioniert die Emulation der Eingabegeräte für das Gerät, das aktuell nicht direkt mit den Eingabegeräten verbunden ist?
So kompetent sind die bei THG nun auch wieder nicht!
Ich besitze einen 4-fach KVM von ATEN, den CS-1764, wenn ich mich nicht irre (steht gerade zuhause), der über vier DVI-Monitoranschlüsse verfügt. Monitor und Tastatur werden über USB angebunden.
Das Gerät kostet ~200 EUR, ist also nicht ganz billig.
Die Funktionalität ist aber in einem Punkt stark eingeschränkt, nämlich bei dann, wenn Boards mit nForce(x)-Chipsatz verwendet werden.
Dann kommt es zu Verzögerungen und Hängern bei Tastatureingaben und / oder Mausbewegungen. :x
Das Problem ist bekannt, z.B. gibt es im nVidia-Forum dazu einen Thread: Abhilfe schaffen USB-Hubs, jedoch nur ganz bestimmte.
Ich gehe davon aus, daß dieser Effekt auch bei den KVMs für zwei PCs auftritt. Leider schreibt das THG-Team nichts dazu.
Alle Interessenten, die sich einen solchen KVM anschaffen wollen, sollten dies wissen und, wenn möglich, vor dem Kauf testen.
ATEN hat bis heute an der Firmware der KVMs nichts geändert, d.h. ohne USB-Hub und mit nVidia-Chipsatzbasierten Boards ist man aufgeschmissen. :!:
wozu dvi??
..gibt es so einen kvm-switch auch nur für den bildschrim, ich möchte einen älteren g3 mac und einen älteren pc an einem bildschirm betreiben. die tastaturen sind eh nicht kompartibel....
Kürzlich musste ich einen neuen Laptop einrichten und parallel Konfiguration und Daten des alten Laptops möglichst 1:1 übernehmen.
Ich hab also die beiden Kanditaten an meinen Eizo L997 angeschlossen und konnte durch die PiP-Funktion dabei sogar beobachten, was der jeweils andere Laptop gerade macht.
War große klasse.
Dabei kam mir der Gedanke, warum nicht einfach ein Tastaturumschalter in diesem Monitor integriert sein könnte?
Dazu vielleicht noch eine kleine Fernbedienung mit der man das bequem am Tisch (ohne immer auf die doch weiter entfernten Monitorknöpfe drücken zu müssen) steuern kann.
Also EIZO, auf gehts - ich würde sogar Geld für solch ein nützliches Feature ausgeben.
Noch was Allgemeines zum Artikel:
Also heutzutage sollte DVI Pflicht und VGA von mir aus Kür sein.
USB-Umschaltung halte ich eher für suboptimal. Drucker laufen heutzutage ohnehin per LAN oder wenigstens über einen Printserver und das Umschalten von USB-Speichermedien ist eher gefährlich, denn nützlich.
LAN-Hubs braucht man in einem KVM auch nicht wirklich, zumal vernünftige Switches bereits für ein kleines Taschengeld an jeder Straßenecke verfügbar sind.
Also DVI und Maus/Tastatur (über USB natürlich).
Alles andere ist Spielerei und macht einen KVM nur teurer - meist aber nicht besser.
Noch ein kleiner Nachtrag zum Thema DVI vs. VGA.
Wenn der KVM DVI voll belegt schaltet, brauchen die VGA-Jünger nurmehr den passenden Adapter (derselbe wie bei der Graka) an den Ausgang stecken und schwupps haben sie ihr matschiges Analogsignal.