
Nach der Installation des AGP Miniport-Treiber ist der Visualizer gleich drei Mal schneller! Der Grund dafür ist die hohe Bandbreite des 133 MHz DDR-Busses des Athlon. Ohne den passenden Treiber liegt dieses Potential brach. AMD-CPUs sind außerdem beliebt für ihre gute Floating-Point Performance, die gerade bei OpenGL-Anwendungen wie dieser ordentlich zu Buche schlagen.
Fazit: Top-Leistung nur mit aktuellsten Treibern
Die Installation eines aktuellen Treibers für die Grafikkarte, den AGP-Port und den Festplattencontroller ist zwingend notwendig, um mit heutigen Systemen die Performance zu erzielen, die man erwartet. Tatsächlich ist eine korrekte Treiberinstallation wichtiger, als Tage mit der Optimierung von BIOS-Einstellungen zu verbringen. Jedes System, das über ca. 700 MHz und mindestens 256 MB Speicher verfügt, wird in den nächsten Monaten noch für die meisten Anwendungen uneingeschränkt brauchbar sein. Sie müssen dazu lediglich sicherstellen, dass Sie keine Leistung durch alte oder nicht vorhandene Treiber verschenken.
Anmerkung:
Eine nette Parallele zu diesem Artikel entwickelt sich durch den bald erhältlichen Detonator 4 Treiber von NVIDIA, der mit dem Release des neuen ATI R200 Chips zusammenfällt. Vor genau einem Jahr gewann NVIDIA das Rennen gegen den ATI Radeon - jedoch nicht etwa durch die Einführung des GeForce2 Ultra, sondern durch den Detonator 3 Treiber. Mit dem Detonator 4 könnte NVIDIA dieses Szenario wiederholen, denn der ATI 8500 hat gegen eine GeForce 3 mit dem neuen Treiber ordentlich zu beissen.
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