Lang ersehnter Abschied: PremiereWorld gibt D-Box-Monopol auf

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19:00 - 25. September 2001 von Uwe Scheffel

Die D-Box stellt sich der Konkurrenz, bald können die Kunden ihren digitalen Satellitenreceiver bzw. ihre Set-Top-Box frei auswählen - auf diese Vision freuen sich bereits viele Kunden von PremiereWorld und solche, die es werden wollen. Das Konzept der D-Box-Vertriebsstruktur war von Anfang an nicht überlebensfähig.

So war PremiereWorld, eine Tochter der KirchGruppe der Ansicht, man könne dem Kunden vorschreiben, welches Empfangsgerät (auf neudeutsch: Digitalreceiver oder Set-Top-Box) er zu akzeptieren hätte. Die hoch gelobte D-Box sollte das Nonplusultra sein, doch der Kunde wurde mit einem schwer bedienbaren Endgerät konfrontiert. Wer ein Abo mit PremiereWorld eingehen will, bekam keine Alternativen. Man stelle sich folgende Analogie vor: Ein Kunde will einen Handy-Vertrag abschließen und dürfte sein Handy im Laden nicht frei aussuchen. Das bisherige traurige Resultat dieser Firmenstruktur: Trotz hoher Abo-Preise blieb Premiere World defizitär und viele Kunden waren mit der vorgesetzten Pay-TV-Lösung unzufrieden. So berichteten wir bereits im Humax-Artikel und in unserem Vergleich von sieben Festplattenreceivern über diese Problematik. Um noch eins draufzusetzen: Wer gleichzeitig offizielle Abos von Premiere und eines ausländischen PayTV-Providers besitzt, braucht bislang zwei Empfangsgeräte - zumindest als gesetzestreuer Bürger.

Quelle: Tom's Hardware

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