Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Netzteile
Alle Netzteile Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

19:00 - 06/04/2006 von Daniel Schuhmann

Das Netzteil wurde in drei Stufen auf der THG-Testplattform getestet. In der ersten Stufe mit dem im ATX Power Supply Design Guide spezifizierten "Light Load" wird das Netzteil mit 20% seiner maximalen Ausgangsleistung belastet.

Der Lüfter des Netzteils bleibt der Lüfter still, das Netzteil wird rein passiv gekühlt und ist nicht hörbar. Der Wirkungsgrad liegt bei 76.7%, damit liegt es zwar nicht an der Spitze aber der Wert ist in Ordnung. Die Spannungen liegen allesamt innerhalb der zulässigen Werte und sind stabil.

Angaben auf der rechten Seite des Typenschilds: Ströme und kombinierte Leistungsabgabe für beide Leistungsklassen. Trotzdem alle Angaben vorhanden sind, ist es sehr unübersichtlich.

In der zweiten Stufe sind es schon 50% der maximalen Last, die das Netzteil schaffen muss. Obgleich es hier zunächst rein passiv arbeitet, springt nach wenigen Minuten der Lüfter an. Anders als es jedoch das Diagramm auf dem Typenschild des Netzteils suggerieren könnte, läuft dieser sofort mit hoher Drehzahl und schaltet sich nach ein bis zwei Minuten wieder ab. Dieser Vorgang wiederholt sich stetig. Der Wirkungsgrad liegt bei 80.8% - ein recht guter Wert. Die Spannungen liegen innerhalb der Toleranzen der ATX12V-Spezifikation.

Das Diagramm für Lüfterdrehzahl und Temperatur informiert über ein- und Ausschaltpunkte des Lüfters. So fein geregelt wie auf dem Diagramm gezeigt arbeitet der Lüfter jedoch nicht.

In der dritten Stufe des Tests muss das Netzteil alles geben - die maximale Last wird dem Netzteil abgefordert. Durch die Erfahrungen mit dem Live-Stresstest haben wir die Laufzeit bei maximaler Last auch in normalen Tests erhöht: Ganze 12 Stunden muss der Prüfling die 550 Watt Leistung abgeben. Dabei zieht das Gerät fast 714 Watt aus dem Stromnetz, was einem Wirkungsgrad von 77.1% entspricht. Das Netzteil meistert diese Hürde problemlos.

Über 150 Watt sind es somit, die das Netzteil aufheizen - und entsprechend in die Umgebung abgegeben werden müssen. Rein passiv klappt das nicht mehr, weswegen der Lüfter bei dieser Belastung ständig läuft. Von "Silent" kann keine Rede mehr sein. Dazu kommt, dass das Netzteil ein unangenehmes Pfeifen von sich gibt. Nimmt man die Belastung etwas zurück, so dass der Lüfter zyklisch an- und ausgeht, so ändert sich auch die Frequenz des Pfeifens, was sehr störend wirkt.

Der Sanyo-Denki-Lüfter SanAce 80 ist sehr laut

Zum Preisvergleich Etasis EFN-560

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen