Da es sich um ein ATX12V 1.3-Netzteil handelt, ist der ATX-Stecker nur 20-polig ausgeführt. Das ATX-Kabel, wie auch das P4-Kabel und das AUX-Kabel, sind extra ummantelt. Weiterhin verfügt das Gerät über sechs 5,25"-Stecker und zwei Floppystecker, die ausreichend sind. Zwei SATA-Stecker sind jedoch zu wenig.
Leistung

Verwirrende Angabe zur Gesamtleistung: Nur bei 230 Volt Netzspannung gibt es auch 300 Watt. Auch die anderen Angaben hätten genauer sein dürfen.
Die Messungen wurden bei 230 Volt Netzspannung durchgeführt, die Gesamtleistung entspricht also 300 Watt.
Bei der Messung des Light Loads gibt es erwartungsgemäß keinerlei Probleme, alle Spannungen liegen allesamt innerhalb der Toleranzen. Sorge bereitet jedoch der Wirkungsgrad, er liegt nur bei 66.1% und damit nur sehr knapp über Antecs Phantom.
Auch im Medium Load hat Silverstones Power Supply keine Stabilitätsprobleme und auch der Wirkungsgrad kann sich hier mit 75.2% durchaus sehen lassen. Auch nach einer Stunde Betriebszeit gibt es keine Übertemperaturmeldung und das Netzteil arbeitet einwandfrei.
In der Volllastmessung gibt das Testgerät allerdings auf: Nach wenigen Minuten leuchtet die Temperatur-LED gelb und weist auf Überhitzung des Netzteiles hin, etwa 15 Minuten später schaltet es ab. Die Gehäusetemperatur liegt hier bei 75°C! Die Spannungen liegen bis zu diesem Zeitpunkt aber alle innerhalb der zulässigen Toleranzen.
Das Silverstone-Netzteil geht für 169€ über den Ladentisch, was zu teuer ist.
