
In Anbetracht des übersichtlichen Chipsatzdiagrammes können wir uns ausschweifende Monologe sicherlich sparen. Zu den Änderungen gegenüber dem KT600 gehört das Speicherinterface mit Unterstützung für zwei DDR400-Kanäle, sowie die offizielle Option auf einen Gigabit-Ethernet-Controller. Damit folgt VIA dem aktuellen Trend, denn die entsprechenden Bausteine sind nicht viel teurer als Modelle für 100 MBit/s, bieten im Zweifelsfall jedoch das erforderliche Plus an Netzwerkperformance.
Der KT880 basiert auf einem BGA-Chip mit 806 Kontakten, während der KT600 noch mit 664 Kontakten auskommt. Unverändert bleibt das Protokoll zwischen der Northbridge und der weiterhin verwendeten Southbridge VT8237: VIA nennt diesem Ultra V-Link; dahinter verbirgt sich ein Basistakt von 66 MHz und eine Bruttobandbreite von 533 MB/s.
SiS bietet in diesem Bereich mit MuTIOL schon 1 GB/s und auch Intel wird mit der kommenden Chipsatzgeneration auf 1 GB/s pro Richtung wechseln (bisher 266 MB/s bei 865 und 875).

