Im krassen Gegensatz zum Funktionsumfang des Audiochips steht der Klang der internen Lautsprecher. Sie sind so nah nebeneinander im Gehäuse positioniert, dass kaum ein Stereoeffekt wahr zu nehmen ist. Außerdem erinnert Ihre Klangqualität eher an die eines Dampfradios, als an ein HD-Audio-Gerät. Unserer Meinung stünden dem LW60 Express höherwertige Lautsprecher und ein dedizierter Subwoofers wesentlich besser zu Gesicht.
Lüftersteuerung sorgt auch für aktiven "Klang"
Die Lüfterregelung hat unserer Erfahrung nach auch etwas Feintuning nötig.
Denn selbst im Idle-Modus ist der Lüfter überwiegend aktiv. Dies kann nur am schlecht parametrisierten Lüfterregelungsprogramm liegen, da in im Idle Mode nur lauwarme Lüft aus dem Notebook strömt. Zwar ist der Lüfter unter diesen Bedingungen kaum wahrnehmbar. Als Anwender fragt man sich aber schon, wieso er überhaupt laufen muss.

Trotz aktivem MP-Modus C4 des Prozessors und eingeschalteter Lüftersteuerung im Bios, ist der Lüfter bei Office-Anwendungen und im Idle-Modus überwiegend aktiv.

Die Lüftersteuerung war während des Test eingeschaltet.
Wird die CPU stark belastet, steigt der Geräuschpegel auf 36 dB(A) an (Raumruhepegel 34dB(A)). Nach zirka drei Minuten dröhnt es sogar mit 37 dB(A) aus dem Gehäuse. Zusätzliche Belastung der 3D-Einheiten des Grafikprozesors führen aber zu keiner weiteren Pegelerhöhung. Reduziert man die Systembelastung auf das Idle-Niveau, dreht der Lüfter augenblicklich wahrnehmbar leiser (zirka 36 dB(A)). Nach zirka drei Minuten rotiert das Lüfterrad wieder mit minimaler Drehzahl.
Ein weiteres Manko sind die Lüftungsschlitze an der Unterseite des Gehäuses im Bereich der Festplatte. Durch sie dringt permanent das Rauschen der sich drehenden Platten im Innern des Massenspeichers nach außen.
Negativ fiel zudem auf dass die Drehzahl des Mediums im optischen Laufwerk sich nicht reduziert, wenn man beispielsweise eine Audio-CD mit dem Instant-On-Player wiedergibt. Ein Umstand der durch wenig Programmieraufwand an der Playersoftware einfach zu beseitigen wäre.
