Lotus-Gründer arbeitet an Open-Source-Organizer
Nächste News
Mitch Kapor, Erfinder von Lotus 1-2-3 und damit des Computer-Spreadsheets, finanziert die Entwicklung eines neuen Open-Source-Personal-Information-Managers. Seinen Ausführungen zufolge soll dies "im Geiste von Lotus Agenda" als Organisierhilfe für das Hirn arbeiten. Neben Kapor und Hertzfeld sollen noch eine ganze Reihe erfahrener Software-Entwickler an dem Non-Profit-Projekt Kapors teilnehmen.
Die Projektleitung am Projekt Chandler übernimmt die "Open Source Application Foundation" aus San Francisco - deren Initiator und Chef Kapor ist. Das derzeitige Chandler ist nur ein Prototyp, doch Kapor verspricht, dass bald alle Funktionen von Microsoft Outlook implementiert sein werden. Kontaktverwaltung, E-Mail und Teminplanung sollen dabei einfacher zu bedienen sein als Microsoft Outlook - und mit Replikationsfunktionen wie in Notes verknüpft werden, die man nicht unbedingt mit Outlook verbindet.
Darüberhinaus will Kapor Funktion wie in Lotus Agenda integrieren, das er 1988 als "Speadsheet für das Hirn" bezeichnete. Die formfreie Textdatenbank erlaubte Nutzern, Einträge zu klassifizieren und alle Daten jederzeit einem anderen Thema oder Bereich zuzuordnen. Diese flexible Art von Datenhaltung entspricht mehr Mindmapping-Tools als Organizern. Die Flexibilität dieser Idee soll nun auch die bisher weitestgehend starren Datenbankkonzepte von Organizern erreichen.
Wie das endgültige Projekt des Gehirnakrobten schließlich aussehen wird, weiß bislang allerdings noch niemand.
Quelle: Tom's Hardware
Beste Angebote
»Die 5-Prozent-Hürde knacken« – Die Piratenpartei im Interview
Thomas Melchinger, Direktkandidat der Piratenpartei, über Ziele bei der Bundestagswahl, die Berichterstattung in den Medien und den Möglichkeiten seiner Partei nach einem Scheitern bei den Bundestagswahlen. Mehr
-
Gaming-Performance auf 6 Windows-Generationen im Vergleich
Mit jeder neuen Windows Version erfährt das Betriebssystem mal mehr, mal weniger starke Veränderungen. Wir haben untersucht, wie sich diese Veränderungen auf die Gaming-Performance auswirken und haben Spiele auf mehreren Windows-Versionen getestet. Mehr
-
Pcvisit: Fernhilfe für XP und Vista
Wer die PC-Probleme anderer Menschen lösen will, muss nicht unbedingt zu ihnen hinfahren. Fernhilfe übers Internet ist da deutlich effizienter. Der Helfer holt sich die Windows-Oberfläche des Hilfesuchenden auf seinen Rechner und zeigt, wie es geht. Mehr
