| Hersteller | AMD | Intel |
|---|---|---|
| Prozessor | Duron 1100 | Celeron 1200 |
| CPU-Core | Morgan | Tualatin |
| Fertigungstechnologie | 0,18 Micron | 0,13 Micron |
| CPU-Plattform | Sockel 462 | Sockel 370 |
| Bus-Protokoll | EV6 | AGTL |
| CPU-Bustakt (Front-Side-Bus) | 100 MHz | 100 MHz |
| L1-Cache | 128 kB | 32 kB |
| L1-Cache Zugriff | CPU-Takt | CPU-Takt |
| L2-Interface | 64 Bit | 256 Bit |
| L2-Cache | 64 kB | 256 kB |
| L2-Taktfrequenz | CPU-Takt | CPU-Takt |
| L2 Cache Range | 64 GB | 64 GB |
| MMX-Befehlssatz | ja | ja |
| 3D-Befehlssätze | ||
| 3D Now | ja | nein |
| 3D Now+ | ja | nein |
| SSE | ja | ja |
| SSE2 | nein | nein |
| Elektrische Eigenschaften | ||
| Multiprozessor-fähig | nein | nein |
| Kernspannung | 1,45 bis 1,75 Volt | 1,30 bis 1,65 Volt |
| Verlustleistung (max.) | 41 Watt | 27 Watt |
| Stromstärke (max.) | 46 Ampere | 48 Ampere |
| Überlastschutz (Thermal diode) | ja | ja |
Vergleich der beiden Low-cost-Prozessoren. Der Intel Celeron 1200 besitzt die Tualatin-Core und wird nach dem 0,13-Mikron-Prozess gefertigt.
Vergleicht man die beiden Datenblätter der Kontrahenten, so stellt sich heraus, dass beide Prozessoren vollkommen unterschiedlich ausgestattet sind. Während der Intel Celeron 1200 mit einem nur 32 kB großen L1-Cache ausgestattet ist, so kann der AMD Duron 1100 auf den vierfach so großen Zwischenspeicher mit 128 kB zugreifen. Anders sieht es beim L2-Cache aus: Intel stattet den Celeron 1200 mit 256 kB aus und ist damit identisch mit der Tualatin-Version des Intel Pentium III/1133. AMD sieht lediglich einen 64 kB fassenden L2-Cache vor. Schon an dieser Stelle ergibt sich die Frage, wie sich wohl die unterschiedliche Cache-Ausstattung in der Praxis bemerkbar macht. Gleichheit herrscht bei der Anbindung der Prozessoren an den Front-Side-Bus: Beide CPUs arbeiten mit 100 MHz. In Anbetracht der Spitzenmodelle von AMD und Intel, die mit mehr als 100 MHz FSB-Takt arbeiten, ergibt sich hier berechtigt die Frage, ob die Hersteller nicht künstlich die Taktrate auf 100 MHz begrenzen, um eine deutliche Abgrenzung zum Highend-Markt - und den automatisch viel teureren CPUs wie beispielsweise AMD Athlon XP- zu erreichen. Für den Heimanwender und vor allem für ambitionierte Freaks bleibt immer noch die Möglichkeit des Overclockings: Dieses Thema haben wir in unserem Vergleichstest ebenfalls beleuchtet.
