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Low-cost-Duell: Duron 1100 vs. Celeron 1200
1 - Zum Mitnahme-Preis: Duron 1100 & Celeron 1200

Mehr Performance für weniger als 300 Mark bieten derzeit keine CPUs: AMD und Intel stellen mit dem heutigen Tag ihre schnellsten Low-cost-Prozessoren für das untere Marktsegment vor. AMD erweitert die Duron-Reihe um eine 1100-MHz-Variante - Intel tut es dem Konkurrenten gleich und bietet den Celeron 1200 in dieser Klasse an. Eins ist jedenfalls Fakt: Noch nie waren die Spitzenmodelle der Einstiegsklasse so günstig zu haben wie heute! Dabei sind beide CPUs mit moderner Technik ausgestattet und unter dem Aspekt des Preis-/Leistungsverhältnisses betrachtet sogar absolute Spitzenreiter: Mehr Leistung pro Mark gibt es nicht. Eine Sonderstellung übernimmt dabei der AMD Duron 1100: Er kostet lediglich 219 Mark und passt in alle Sockel-462-Boards (Sockel A). Damit ist er optimal als Upgrade-Lösung geeignet, ohne dass dabei zusätzliche Nebenkosten entstehen. Und: Der Geschwindigkeitszuwachs gegenüber einem älteren AMD-Prozessor - etwa mit 600 MHz - ist deutlich spürbar. Etwas anders sieht es beim Intel Celeron 1200 aus: Er benötigt ein spezielles Board, welches die neue Tualatin-Core unterstützt. Derartige Platinen sind erst seit zirka 10 Wochen auf dem Markt. Der Celeron 1200 arbeitet nur mit einer Hauptplatine zusammen, die mit einem Intel 815 EPT-, Intel 810- (B2-Stepping) oder VIA-Apollo-Pro-133T-Chipsatz bestückt ist. Somit ist diese CPU für ein Upgrade nicht geeignet. Ein zusätzliches Manko ergibt sich aus der Marktsituation: Entsprechende Platinen mit Sockel 370 für den Intel Celeron kosten mindestens 300 Mark.

Links AMD Duron 1100 mit Morgan-Core, rechts Intel Celeron 1200 mit Tualatin-Core. Beim Celeron deckt ein großes Metallblech die winzige CPU-Core ab.
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