
Das MX6-Modul in einem externen 5,25-Laufwerksgehäuse
Multifunktionspanels gibt es viele, aber keines ist so leicht zu programmieren wie das Matrix Orbital Modul. Nur das Soundgraph iMon VFD zeigt ähnliches, jedoch liegen die Stärken bei diesem Modell im Bereich Multimedia-Anbindung.
Was anzeigentechnisch alles möglich ist, zeigt das MX610-Display. Mittels der LCDC-Software lassen sich wichtige Informationen vom Motherboard, dem Betriebssystem oder vom Rechner auslesen und auf dem 2 x 20 Zeichen großem Display darstellen. Über Plugins lassen sich jetzt schon viele Programme einbinden. Diese sind auf der Homepage frei herunterladbar und mit wenigen Schritten in der Software einsetzbar. So lässt sich zum Beispiel Winamp oder der Windows Media Player so einbinden, dass ein Sound-Analysizer oder der Titel / Interpreten der MP3-Datei im Display angezeigt wird. Selbst RSS-Feeds (R ich S ite S ummary), Nachrichten oder Wetterdienste werden, mit dem richtigen Plugins, als Laufschrift darstellen. Die freie Programmierung lässt selbst eine individuelle Anzeigeform zu. Selbst Herstellerlogos sind so schnell programmiert und auf dem Display nutzbar. Die Übergänge zur nächsten "Programmierungszeile" lassen sich mit Effekten unterlegen.
Werden Hitzesensoren und Lüfter an dem MX610 mit angeschlossen, fungiert das Panel gleichzeitig als Lüftersteuerung. Mit weniger als einer Programmierzeile lassen sich die Hitzesensoren und die Lüfter einbinden. So das bei ansteigernden Temperaturen die Rotationsgeschwindigkeit der Lüfter automatisch ansteigt. Wird es wieder kühler, so laufen diese dann langsamer. Gleichzeit kann man auf dem Display alle Hitzewerte live mitverfolgen. Ebenso die Umdrehungsgeschwindigkeiten der Systemlüfter lassen sich einprogrammieren und ablesen. Intelligenter und einfacher geht's kaum.
Das MX6 Display ist für den Einbau in einem 5,25" Schacht vorgesehen, macht jedoch auch in einem externen Laufwerksgehäuse einen guten Eindruck.
