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Mitbewerberkarten mit GeForce 2 Ultra

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18:00 - 11/11/2000 von Patrick Schmid

Bislang sind Grafikkarten wie die Elsa Gladiac Ultra nur in kleinen Mengen verfügbar. Schuld daran ist vor allem die Tatsache, dass die verwendeten 4-ns-Bausteine nicht in großen Stückzahlen erhältlich sind. Daher ist schon der Einkaufspreis für die Hersteller sehr hoch. Dieser wird natürlich dem Endkunden weitergegeben - schließlich will man mit solchen Grafikkarten noch etwas Geld verdienen.

Als Alternative sind auf dem deutschen Markt bisher die folgenden Karten erhältlich:

Creative 3D Blaster GeForce 2 Ultra Gainward Cardexpert GeForce 2 Ultra Guillemot 3D Prophet II GTS Ultra

ATI Radeon mit DDR-Speicher als Alternative?

Diese Frage muss man mit einem klaren Nein beantworten. Zwar kann sich der Radeon in Verbindung mit DDR-Speicher gegen den GeForce2 GTS durchaus behaupten, aber der Ultra-Version kann das Top-Modell der Kanadier nicht das Wasser reichen.

Allerdings können sich die Leistungen einer 64-MB-Radeon Karte trotzdem sehen lassen. Die Version mit 64 MB ist schon für unter 900 Mark erhältlich und bewegt sich damit unterhalb des Niveaus von Karten mit GeForce 2 Pro oder GTS.

3D Brille "Relevator"

Vermutlich werden sich nur wenige Interessenten aufgrund der 3D-Brille für die Elsa-Karte entscheiden. Im Lieferumfang befindet sich die kabellose 3D Revelator Brille, die als brauchbarer Einstieg in die Welt dreidimensionaler Darstellung gilt. Elsa kann sich dieses Zubehör nur deswegen leisten, weil die Relevator im Gegensatz zu anderen 3D-Lösungen keine eigenen Displays besitzt.

Ein kleiner Test offenbarte ein verblüffendes 3D-Erlebnis: Leider sitzt das Gestell nicht so, wie man es bei einer normalen Brille gewohnt ist. Immerhin erfolgt die Datenübertragung per Infrarot. Kabelsalat, der die Bewegungsfreiheit einschränkt, ist also nicht vorhanden. Als Sender dient ein IR-Modul, welches man über das beigefügte Splitter-Kabel an die S-Video-Buchse anschließt. Der Monitor wird wie gewohnt mit der VGA-Buchse verbunden.

Wer auch bei hohen Auflösungen auf optimale Bildqualität besteht, sollte auf das Splitter-Kabel lieber verzichten. Bis 1280x1024 konnten wir keine Minderung der Signalqualität und damit der Darstellungsqualität unter Windows feststellen. Bei 1600x1200 wurde das Bild bei Einsatz der Splitterkabels jedoch schlechter. Vielen Anwendern wird dies vermutlich kaum auffallen, doch im direkten Vergleich ist die Ausgabe ohne das Splitter-Kabel etwas schärfer.

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