Asus A7V266-E: In gewohnter Manier
Board-Revision: 1.07. Bios-Version: 1005b003

Das Asus A7V266-E.

Das Asus wird in dieser Verpackung im Endkundenmarkt ausgeliefert.
Das Asus-Board steckt in einer neuen farbenfrohen Verpackung, die sich besser als die alten Platinen des Herstellers von der Konkurrenz abheben. Dennoch versetzt das Asus A7V266-E die Tester keineswegs in großes Erstaunen: Die Platine unterscheidet sich kaum von den bisherigen Boards mit KT133A- und KT266-Chipsatz. Auch in punkto Funktionalität gibt es wenig Neues zu berichten. Noch vom Vorgängermodell A7V266 mit VIA KT266-Chipsatz ist der Jumperblock bekannt, der die Umschaltung zwischen Athlon XP/MP mit Palomino-Core und klassischen Athlon mit Thunderbird-Kern ermöglicht. Der eigentliche Sinn dieser Funktion besteht in der Aktivierung des Überlastschutzes, damit das Signal der Thermal Diode des Athlon XP/MP ausgewertet wird. Beinahe traditionell setzt Asus einen AGP-Pro-Slot sowie einen weniger nützlichen ACR-Connector ein. An dieser Stelle fragt sich jeder Anwender, wo entsprechende Komponenten für den ACR-Slot erhältlich sind.

Jumper zur Umschaltung zwischen Palomino- und alter Thunderbirdcore.
Das Testexemplar war ab Werk mit einem Bios versehen, welches einen FSB-Takt von 134,4 MHz vorsah. Eine Einstellung von standardisierten 133 MHz FSB-Takt war nicht möglich. Nur unser guter Kontakt zu Asus machte es möglich, dass in kurzer Zeit ein Bios mit nahezu spezifiziertem Takt verfügbar war. Bei allen Benchmark-Messungen positioniert sich das A7V266-E im oberen Drittel der Skala. Bei der Linux-Kernel-Kompilierung und bei Sysmark 2000 liegt die Platine sogar an der Spitze.
