Weißabgleich und Aufnahmemodi

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19:00 - 18/07/2003 von Yohan Chane

Weißabgleich

Das aus Blau, Grün und Rot zusammengesetzte Sonnenlicht stellt den Richtwert für "Weiß" dar. Je nach Beleuchtungsverhältnissen kann die Farbtemperatur etwas von diesem Wert abweichen. Das Auge ist adaptiv und korrigiert diesen Fehler automatisch, aber der Fotoapparat ist hier objektiver. Er reproduziert diese Unterschiede, was häufig zu Überraschungen führt. Daher der Begriff vom Weißabgleich: diese Funktion arbeitet wie eine Abstimmung des Lichts. Das Ziel ist die Wiederherstellung eines Weiß, das dicht am Richtwert liegt. Alle Geräte haben daher einen Schalter für automatischen Weißabgleich. Die meisten bieten außerdem genauere Voreinstellungen wie "innen", "bewölkt" oder "fluoreszierend" (für das Leuchtstofflampen in Büros), um die Bildqualität zu verbessern, wenn der automatische Abgleich nicht gelingt. Bei einigen Modellen findet man sogar manuelle Einstellmöglichkeiten. Man braucht dann nur eine weiße Oberfläche vor den Apparat zu halten (z.B. einen Bogen Druckpapier), damit der Apparat automatisch die Werte korrekt einstellt. So erhalten sie ein stimmiges Bild.

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