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Aber auch einige nicht offensichtliche Dinge haben sich geändert. So wurden die Leistungsbelastbarkeit an den Bedarf aktueller Hardware angepasst. Für die +12V ist eine zweite Spannungsschiene für die CPU vorgesehen, so dass bei plötzlicher CPU-Belastung die andere 12V Spannung nicht so stark einbricht.
Der Wirkungsgrad wurde deutlich heraufgesetzt. Standard ist nunmehr 70% bei voller und typischer Last sowie von 60% bei geringer Belastung. Der empfohlene Wirkungsgrad liegt sogar bei 75%, 80% sowie 68% für eben genannte Fälle. Die typische Last ist hierbei mit 50% und die geringe Belastung mit 20% der Gesamtleistung definiert. Ein Wirkungsgrad von 70% sieht zwar auf den ersten Blick sehr hoch aus, bedeutet aber andererseits, dass alleine das Netzteil schon 30% der Leistung für sich selbst beansprucht und in Form von Wärme aus dem Gehäuse verpuffen lässt. Wird der Rechner nun weniger belastet, steigt dieser ungenutzte Anteil sogar noch, bei einem Wirkungsgrad von 50% geht gar die Hälfte der Eingangsleistung als Wärme aus dem Netzteil wieder heraus. Angesichts solcher Werte lohnt es sich für den Anwender zu überlegen, ob ein Netzteil mit einer Leistung von 550 oder 600 Watt wirklich nötig ist, vielleicht tut es auch eins mit geringerer Leistung. Auch die so enorme Leistungsaufnahme einer aktuellen CPU erscheint bei näherem Betrachten des Netzteil-Wirkungsgrads verschwindend gering.
Bei einer typischen PC-Konfiguration messen wir eine Leistungsaufnahme des Gesamtsystems von 195.8 Watt, ein Q-Technologies 460 Watt Netzteil entnimmt dafür 247 Watt aus dem Stromnetz. Mit einem Wirkungsgrad von 79,3% erreicht das Netzteil hier zwar sehr gute Werte, über 50 Watt verlassen das Netzteil jedoch in Form von Wärme und leisten auf dem Rechner keinerlei Arbeit. Hat das Netzteil einen noch geringeren Wirkungsgrad, was durchaus keine Seltenheit ist, so belasten weitaus höhere Leistungen unnötig die Stromrechnung. Ein effizientes Netzteil kann hier bares Geld sparen, insbesondere wenn der Rechner ständig läuft.
