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Mehr Tempo und mehr Sicherheit: Intel kombiniert 802.11b und g

18:00 - Dienstag, 9. März 2004 von Dr. Harald B. Karcher
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4 - Centrino: Intels Definition

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Das erste Centrino-Funkmodul hatte Intel zur CeBit 2003 mit großem Marketing-Tamtam in den Markt gebracht. Es war (und ist) ein völlig unsensationelles Mini-PCI-Modul, das ausschließlich den WLAN-Standard IEEE802.11b beherrscht und dessen Transportleistung folglich auf brutto 11 MBit/s beschränkt ist. Es heißt offiziell Intel PRO/Wireless LAN 2100 3B Mini PCI Adapter . Wir hatten es kurz nach der CeBIT 2003 im April erstmals in einem IBM Thinkpad R40 testen können. Das neue Centrino-Modul hört dagegen auf den Namen Intel PRO/Wireless 2200BG und beherrscht sowohl 802.11b als auch 802.11g. Also auf keinen Fall verwechseln:

Das "alte" WLAN-Funkmodul Intel PRO/Wireless LAN 2100 3B aus dem Jahr 2003 schafft brutto bis zu 11 MBit/s nach IEEE802.11b . Das "neue" Funkmodul Intel Pro/Wireless LAN 2200BG Funkmodul aus dem Jahre 2004 schafft brutto bis zu 54 MBit/s nach IEEE 802.11g und ist abwärtskompatibel zu 802.11b .

Beide Mini-PCI-Module arbeiten ausschließlich im weltweit lizenzfrei verfügbaren 2,4 GHz-ISM-Band, nicht aber im 5 GHz-Band, das für 802.11a- und HiperLAN/2-Geräte reserviert ist. Es sind somit reine Single-Band -Module. Dual-Band -Centrino-Funkmodule für 2,4 GHz (11b/g) und 5,2 GHz (11a/h) waren von Intel zwar schon lange geplant, wurden aber mangels Marktchancen respektive Verabschiedung des Standards 802.11h immer wieder verschoben.


Nur dann, wenn diese drei Intel-Komponenten drin stecken, darf Centrino drauf stehen.

Schon das 11-MBit/s-Notebook IBM Thinkpad R40 trug anno 2003 ein Centrino-Logo - genau wie anno 2004 das Notebook Wortmann Terra Aura 8100. Diesen Aufkleber darf ein Laptop nur dann tragen, wenn drei "mobilitätsförderliche" Module von Intel darin stecken:

ein Pentium M Prozessor, ein 855 Chipsatz, eine PRO/Wireless Network Connection.

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