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Mehrkanal-RAID für SATA: Controller von 3Ware, Highpoint und Raidcore/Broadcom im Test

19:00 - Dienstag, 17. August 2004 von Patrick Schmid
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1 - Nach vier kommt acht und zwölf

Nach dem Vergleich zahlreicher Einstiegslösungen mit 4 SATA-Kanälen folgen nun Karten mit 8 und 12 Kanälen. Wie schlägt sich 3Wares 9000-Serie gegen die modernisierten Controller von Raidcore/Broadcom?
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Nach unserem Test zahlreicher Vierkanal-Controller ist es an der Zeit, sich nun auch den Achtkanal-Lösungen zu widmen. Zum Test erhielten wir drei aktuelle Produkte, die mit verschiedensten Ansätzen die Gunst der professionellen Kunden gewinnen wollen.

3Ware schickt die 9000-Serie ins Rennen, die auf der bewährten StorSwitch-Architektur beruht und als reine Hardware-Lösung arbeitet. Im Gegensatz dazu liefert Highpoint mit dem RocketRAID 1820A eine softwarebasierte Lösung. Auch bei Raidcore gibt es Veränderungen, nachdem das Unternehmen bei Broadcom eingegliedert wurde: Die aktuelle Serie nennt sich nun BC4000 und arbeitet mit einem Chip aus diesem Hause; das hohe Funktionsniveau verdankt Broadcom ebenfalls einem ausgefeilten Software-Layer.

Die Hauptanwendungen für Serial ATA RAID-Controller mit zahlreichen Ports liegen bei Near-Line Storage-Anwendungen mit großem Kapazitätsbedarf, Server mit kleinem und mittlerem Transaktionsvolumina sowie Video- und Audiobearbeitung im professionellen Rahmen. Kleine und mittelständische Unternehmen mit einer überschaubaren Anzahl an Geschäftsprozessen sind also angesprochen.

Unterschiede zwischen teuren SCSI RAID-Lösungen und den verhältnismäßig erschwinglichen SATA-Controllern ergeben sich mit steigenden Leistungsanforderungen. Bei unsicheren RAID-0-Arrays gibt es hinsichtlich der Performance nur wenige Gründe, auf SCSI zu setzen, während die I/O- und die Transferleistung mit schnellen Laufwerken im RAID 5 in aller Regel hier besser ausfallen. Zudem sind SCSI-Laufwerke für die Intensivnutzung im Dauerbetrieb besser geeignet oder sogar speziell dafür vorgesehen, so dass stark beanspruchte Server und Hochverfügbarkeitssysteme nach wie vor nicht um SCSI-Komponenten herum kommen.


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