Mein neuer Computer und ich, Fortsetzung

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18:00 - 21/03/2003 von Dr. Jürgen Malle

Klassisches Szenario: PC-Kauf beim Discounter mit hoher Erwartungshaltung.

Daraufhin musste eine alte Reiseschreibmaschine wieder aktiviert werden. Je länger dieses Dilemma andauerte, desto mehr reifte der Entschluss zum Kauf eines neuen Computers. Dabei sollten die programmtechnischen Möglichkeiten des alten mit den zeitgemäßen Optionen der neuen Generation verbunden werden. Die Entscheidung fiel schwer, aber auch deshalb, weil die Hersteller mit immer neuen Abkürzungen und Anglismen für ihre Hardwarekreationen jeden direkten Vergleich der Produkte für den Laien unmöglich machen. Das ist sicherlich auch so beabsichtigt, denn die Konkurrenz scheint ja enorm zu sein. Leider werden dadurch auch erhebliche Absatzpotentiale verschenkt. Ich habe Bekannte, die gerne ihren alten Computer mit Windows 3.1 aussondern und gegen einen neuen internettauglichen austauschen würden. Aber das Eingeständnis der eigenen Unbedarftheit bei Beratungs- oder Verkaufsgesprächen, ja schon bei Fragen zu branchenüblichen Abkürzungen, Kompatibilität, Anschlussmöglichkeiten und einfachen Zusammenhängen der Informationstechnik setzt innere Schranken und wirft die Fragestellung auf, warum man unbedingt dem technischen Fortschritt huldigen muss. Ich kenne auch kein Patentrezept, wie dieses Problem zu lösen wäre, ohne in den Fururismus zu fallen.

Da steht die begehrte Ware: PC-Systeme für 999 Euro oder 1099 Euro.
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