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Angetestet: Motherboard mit Microns Samurai-DDR-Chipsatz

18:00 - Freitag, 7. Januar 2000 von Brent Kerby
Quelle: Tom's Hardware – Mehr über: micron, samurai
Schwerpunkte: Hardware

1 - Einleitung

RDRAM-Preise sind fünf Mal so hoch wie SDRAM. Und man ist nicht sicher, ob man Rambus überhaupt bekommt. SDRAM mit Double Data Rate ist weitaus billiger. Wir testen das erste DDR-Motherboard.
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Während Intel Schwierigkeiten hat, seine neuen RDRAM-Chipsätze i820 und i840 zu etablieren, wittern andere Hersteller ihre Chance. VIA genoss Intels Verzögerungen beim i820-Launch, denn der eigene Chipsatz Apollo Pro 133 Plus ist die einzige Alternative zu Intels Coppermine-Pentium-III, der erst bei 133 MHz FSB zur Hochform aufläuft. So wundert es uns nicht, dass VIA es geschafft hat, kurzzeitig zu den Top-Anbietern aufzusteigen. Micron könnte mit seinem neuen Samurai-Chipsatz bald zu dieser Liga dazugehören.

Nach dem dritten Anlaufversuch für den i820 hat Intel ohne Zweifel einen funktionierenden Chipsatz im Markt, nur der passende RDRAM-Speicher besitzt einen exorbitant hohen Preis - wenn man ihn überhaupt bekommt. Intel stellte kurzerhand den sogenannten MTH (Memory Translator Hub) vor, der RDRAM-Signale wieder SDRAM-tauglich macht. Weitere Details finden Sie in unserem Artikel Intels neues CC820-Board mit SDRAM-Support . In dieses Motherboard kann man den günstigen SDRAM-Speicher stecken, jedoch läuft dieser nur mit 100 MHz (PC100). Mit dem MTH hat man zumindest SDRAM zusammen mit einem i820 betreiben und hat eine kostengünstige Lösung parat, nur die Performance sackt bis zu 15 Prozent ab, wenn man das CC820 mit einem klassischen 440BX-Board vergleicht. Selbst wenn man das i820 mit teurem RDRAM ausstattet, dann sind die Performance-Vorteile nur gering. Dies können Sie übrigens in unserem Artikel Show must go on: Intels neuer i820-Chipsatz nachlesen. Wir untersuchen nun einen Prototypen des in Kürze erscheinenden Micron-Chipsatzes "Samurai DDR".


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