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Microsoft bezahlt für Vergleich wegen überhöhter Softwarepreise

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16:48 - 16. April 2003 von Fritz

Im Zuge der Kartellrechtsklagen der letzten Jahren fanden sich auch in mehreren US-Bundesstaaten Konsumenten zusammen, um die Firma Microsoft wegen Ausnutzung eines Quasi-Monopols und überhöhter Software-Preise zu verklagen. Wie schon zuvor in Kalifornien, entzog sich der Windows-Hersteller der ganzen Härte des Gesetzes durch Zahlung einer pauschalen Abschlagssumme: in Florida gingen nun 200 Millionen US-Dollar in Gutscheinen an die klagenden Nutzer von Microsoft-Produkten.

Die solchermassen Beschenkten können für ihre Gutscheine beliebige Computerhard- und software erhalten. Nicht genutzte Gutscheine gehen zu 50 Prozent an Schulen in Florida. Trotz der beachtlichen Summe dürfte Microsoft mit dem Vergleich aber besser fahren als mit einem Grundsatzurteil, das dann sicherlich weitere Klagen in anderen US-Bundesstaaten zur Folge hätte.

Quelle: Tom's Hardware

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