
Nach Installation des Hotfixes sowie einem Reboot, schaltet man beim Handy den Infrarot-Port ein und legt es vor die Infrarot-Schnittstelle des Notebooks. Windows 2000 erkennt nun das Handy als Modem. Ab jetzt sollte man zügig arbeiten, denn die meisten Handys deaktivieren nach 30 Sekunden automatisch ihren eigenen Infrarot-Port, wenn kein Datenanruf stattfindet. Gegebenenfalls muss man IR erneut einschalten.

Im DFÜ-Netzwerk von Windows 2000 erstellt man nun eine neue Verbindung. Unter Eigenschaften (Properties) erscheint das Handy als COM4. Die einzustellende Zugangsnummer ist abhängig vom Handy-Provider. Unter diesem Link findet man alle wichtigen Einwahlnummern und Passwörter . Besonders der Abschnitt "Freie Nummern" ist für die meisten Anwender von Interesse.

Ein kurzer Test: Die Verbindung steht mit 9,6 kbps. Abonnenten von HSCSD oder GPRS erzielen weitaus höhere Durchsatzraten. 43,2 kbps sind kein Kunststück, sofern man einen dicken Geldbeutel besitzt.
