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Microsoft-Hotfix: Infrarot-Handys funktionieren endlich unter Windows 2000
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Spätes Erwachen
- 2 – So funktioniert's!
- 3 – Technik: Kein virtueller COM-Port

Microsoft traut seinen Augen nicht: Fern von Amerika fahren die Menschen nicht in Pferdefuhrwerken durch die Gegend. Unglaublich, diese Europäer und Asiaten besitzen schicke Autos und GSM-Mobilfunknetze. Es grenzt an Zauberei: Europäer, Australier und Asiaten können sogar mit ihren Handys im Ausland telefonieren. Wer als New Yorker mit seinem Analog-Handy in San Franscisco unterwegs ist, hat meist Pech. Das amerikanische Mobilfunknetz gleicht der Kleinstaaterei.
Kulturelle Unkenntnis scheint der Grund gewesen zu sein, dass Microsoft die beliebten virtuellen COM-Ports bei Windows 2000 einfach lahm legte. Infrarot-Schnittstellen wurden unter Windows 2000 prompt mit "Advanced Features" ausgesteuert, die den drahtlosen Handybetrieb nicht mehr zuließen. Der Anwender sollte sich wieder ein serielles Adapterkabel kaufen. Nicht jeder Handyhersteller liefert es, zudem sind diese Adapterkabel sehr teuer. Oft muss man mehr als 100 DM zahlen.
Microsoft scheint sich dem Druck der nichtamerikanischen Anwender gebeugt zu haben und bietet unter diesem Link einen kostenlosen Hotfix für das Problem an. Der Hotfix ist Teil des künftigen Service Packs 3. Bevor wir stärker auf die technischen und firmenpolitischen Hintergründe eingehen, wollen wir vorab zeigen, was dieser Hotfix eigentlich macht.
