Microsoft-Kampagne gegen Spam erntet heftige Kritik
Nächste NewsDer immer noch an Stärke zunehmende Kreuzzug gegen die Flut unerwünschter Werbe-Email (Spam) zählt auch IT-Schlachtrösser wie Microsoft zu seinen Heerscharen. Letztere allerdings müssen sich mittlerweile herbe Kritik durch Anti-Spam-Organisationen gefallen lassen.
So wies die Chefin der aktiven SpamCon Foundation, Laura Atkins, darauf hin, dass es zwar erfreulich sei, wenn ein Softwareriese wie Microsoft sich an der Bekämpfung von Spam beteilige, dieser zuerst aber vor der eigenen Türe kehren müsse: "Microsoft hat ein eigenes Spamproblem." Unabhängige Netzwerkspezialisten sehen sogar einen beträchtlichen Anteil des weltweiten Spam-Aufkommens über Microsoft-Server laufen. Tatsächlich hat der Konzern bereits Massnahmen ergriffen, um die Aussendung von Spam über den eigenen Emaildienst Hotmail zu vermindern - durchaus mit gewissem Erfolg. Dagegen stehen die Spam-Tore beim Accessprovider des Unternehmens, MSN, noch weit offen.
Hier müsse nachgearbeitet werden, meinen die Kritiker, bevor Microsoft es sich leisten könne, über andere Firmen zu urteilen. Der Redmonder Riese verweist wie so oft darauf, dass eine solche Umstellung sehr viel Zeit benötigen würde.
Quelle: Tom's Hardware
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