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Microsofts Internetspielplatz Xbox Live entwickelt sich zum Fehlschlag

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20:12 - 17. März 2003 von Fritz

Wie auch die beiden anderen Hersteller von Videospielgeräte, Sony und Nintendo, versucht sich Microsoft derzeit an einer Online-Plattform für seine Xbox. An sich eine gute Idee, verspricht eine Internet-Plattform für Videokonsolen doch problemlose Hightech-Unterhaltung ohne Konfigurationsprobleme.

Den Weg zu den erwarteten Rekordumsätzen auf diesem Zukunftsmarkt gegen die drei genannten Firmen allerdings unterschiedlich an - mit entsprechend unterschiedlichen Reaktionen aus der Branche der Spielehersteller. Diese wiederum entscheiden über Erfolg und Misserfolg einer solchen Plattform, da alle Hardwareproduzenten von Spielgeräten Gewinne nur aus den Softwarelizenzen für ihre Plattformen ziehen.

Microsoft versuchte bewährte Geschäftsmodelle aus der PC- und Businesswelt im Entertainmentsektor umzusetzen, mit dem Erfolg, dass führende Distributoren die Xbox meiden. Marktführer Elektronic Arts (The Sims, Sim City, Command&Conquer) und Eidos (Tomb Raider) erklärten übereinstimmend dass die Geschäftsbedingungen von Microsoft den Konsumenten als "Firmenbesitz" klassifizierten und daher inakzeptabel seien. Man würde daher keine Software für die Xbox Live herstellen. Es scheint hier, dass die Redmonder Erfolgsstory einem düsteren Kapitel engegensteuert.

Quelle: Tom's Hardware

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