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Nach dem Öffnen der beiden Siegel an der Vodafone-Box kommen die PCMCIA-Karte Vodafone Mobile Connect Card UMTS, die Installations-CD mit dem Logo: "Vodafone. How are you?" und das 23-seitiges Benutzer-Handbüchlein mit gut formulierten Texten und vielen Fotos von einem Toshiba Business Laptop mit eingesteckter Vodafone-Karte zum Vorschein.

Das UMTS-Testpaket von Vodafone wiegt lediglich 96 Gramm: Es enthält Installations-CD, SIM-Karte mit UMTS-Freischaltung, Benutzerhandbuch und die 3G-Datenkarte Vodafone Mobile Connect Card UMTS.
Zur Inbetriebnahme stecken wir die Vodafone-SIM-Karte hinten unten in den SIM-Card-Schlitz der UMTS-PCMCIA-Karte, auf der nirgendwo UMTS, aber 3G zu lesen ist. Auf die Frage, auf welcher Frequenz UMTS sendet, schweigt sich das Benutzerhandbuch aus. Also fragen wir und schriftlich bei Vodafone in Düsseldorf an und erhalten Antwort von Heiko Witzke von der Abteilung Unternehmenskommunikation, Corporate Communications der Vodafone D2 GmbH: "Die Vodafone Mobile Connect Card UMTS arbeitet sowohl in den beiden GSM-Frequenzen 900/1800 MHz und im FDD UMTS-Frequenzband 1920-1980 MHz (up-) und 2110-2170 MHz (downlink). In diesen Frequenzbereichen senden und empfängt auch UMTS/GPRS".

Die Audiobuchse (links) ist laut Vodafone-Auskunft funktionslos, die Buchse rechts dient des Anschlusses einer Range-Extender-Antenne zur Vergrößerung der Funk-Reichweiten.
Die beiden nicht dokumentierte Buchsen sollen laut Witzke folgende Funktionen aufweisen: "Auf der Stirnseite befinden sich ein Anschluss für ein Head-Set - Sprachtelefonie wird von der UMTS-Datenkarte nicht unterstützt - und ein Anschluss für eine externe Antenne. Auf gut deutsch: Die Audiobuchse ist also funktionslos, weil die Karte nicht Telefonie-tauglich ist.
Nun installieren wir die UMTS-Software, stecken die UMTS-Karte ins Notebook, tippen die vierstellige PIN in das Abfragefeld der Vodafone-Applikation, öffnen die UMTS-/GPRS-Bediener-Software namens Dashboard und sehen in der Feldstärken-Anzeige drei bis vier Balken - also gute UMTS-Feldstärke im Vodafone-Netz. Nun öffnen wir den Internet-Browser und können in einer wirklich brauchbaren Geschwindigkeit los-surfen.
Die Installation von UMTS auf dem Laptop ist tatsächlich supereasy: Kein Wunder - der Anwender muss sich - anders als bei einem WLAN-Hotspot - nicht einmal authentifizieren, denn das erledigt ja die SIM-Karte. Rubbelkarten, SMS-Authentifizierungen, Kreditkartennummern und ähnliche Prepaid- oder Postpaid-Methoden entfallen. So ist es verständlich, dass Vodafone beim UMTS-Start wissen ließ, dass WLAN-Hotspots nur noch ein marginales Rand-Engagement seien und ihre Anzahl auf nicht viel mehr als knapp 400 Locations ausgebaut würden. Dennoch will alleine T-Mobile bis Ende 2004 auf 10.000 WLAN-Hotspots in Deutschland aufrüsten.
