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Mobile Athlon XP im Notebook: Compaq Evo N1015v
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- 1 AMD-Power im Notebook: mobile Athlon-XP
- 2 Ansichtssache
- 3
- 4 Windows XP:Zusammenhang zwischen Energieschemas und Powernow
- 5 Die Testkonfiguration: Compaq EvoN1015v
- 6 Gut zu Augen und Ohren: VGA- , Video-Ausgang und Soundsystem
- 7 Benchmarks unter Windows XP
- 8 Synthetische Benchmarks
- 9 Multimedia Performance: PC Mark 2002
- 10 Sysmark 2002: Systemperformance
- 11 3D-Performance
- 12 Open-GL-Spiele: Quake3 Arena
- 13 Applikationsbenchmarks
- 14 MP3-Encodierung: Lame
- 15 Akkutests
- 16 Mobilemark 2002
- 17 Fazit
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3 - Powernow: Leistung geben und nehmen
So lautet stark vereinfacht die Formel, mit der sich das Powermanagement des mobile Athlon-XP treffend beschreiben lässt.
Der Entwicklung von Powernow liegt eine simple Überlegung zu Grunde: Beim Arbeiten mit einem mobilen PC-System wird nicht ständig die maximale Prozessorleistung benötigt. Daher ist es legitim, in Phasen geringer Prozessorauslastung, die Taktfrequenz und die Versorgungsspannung zu verringern. Das hilft zum Einen Strom zu sparen und die Akkulaufzeit zu erhöhen. Zum Anderen entsteht weniger Abwärme wenn der Prozessor auf Sparflamme läuft, was ein akustisch unauffälligeres Design des Notebooks ermöglicht. Wird mehr Rechenleistung benötigt werden automatisch die Spannung und die Frequenz des Prozessor erhöht. Geht der Leistungsbedarf wieder zurück , werden beide Größen wieder verringert und die Leistungsaufnahme des Prozessors dadurch nachhaltig verringert.
Gesteuert wird dieses Verhalten , abgesehen von der Voreinstellung in den Power-Schemas durch den Anwender (s.u.), vollkommen automatisch ohne Benutzereingriff von Betriebsystem und BIOS: Das Betriebssystem misst dabei kontinuierlich die Prozessorauslastung und kommuniziert über einen Treiber mit dem Prozessor, um die entsprechenden Frequenz- und Spannungseinstellungen dynamisch vorzunehmen. Die möglichen Frequenz-Spannungswerte-Paare sind in der sogenannten Power-Table im BIOS des Notebook abgelegt und können vom User nicht verändert werden. Je nach Prozessor sind unterschiedliche Frequenz-Spannungs-Paare möglich. Der Entwickler bestimmt zudem bei der Programmierung des Power-Table, ob alle möglichen oder nur eine Teilmenge der möglichen Frequenz-Spannungs-Kombinationen zum Einsatz kommen.
Hierin unterscheidet sich AMDs Powernow auch von seinem Pendant Enhanced-Speedstep, welches Intel sowohl beim Mobile P3-m als auch dem mobile P4-m einsetzt: Enhanced-Speedstep bietet gerademal zwei Frequenz-Spannungs-Paare um den Energieverbrauch des Prozessors zu steuern.


Der im Compaq Evo N1015v verwendete mobile Athlon XP 1800+ mit einem FSB von 266MHz angesteuert. Der maximale Taktmultiplikator liegt bei 11.5, der minimale bei 4. Im Test konnten außerdem folgende Multiplier und die dazu korrespondierenden Prozessor-Taktfrequenzen ermittelt werden.
| Multiplier | Core Frequency |
|---|---|
| 4 | 532 MHz |
| 5 | 665 MHz |
| 6 | 798 MHz |
| 9 | 1197 MHz |
| 11,5 | 1530 MHz |
Die bei den jeweiligen Multipliern verwendeten Spannungswerte sind für den Anwender dagegen nicht transparent.
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Sehr geehrte Damen und Herren
Ich habe einen Laptop der Marke Compaq Evo N 1015v. Der Kühler ist defekt und ich finde ihn nirgendwo. Könnten Sie mir empfehlen, wo ich diesen finden könnte oder evtl. einen zuschicken? Was würde dieser kosten? Gäbe es allenfalls eine Alternative? Besten Dank & freundliche Grüsse, R. Karpuzi.