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19:00 - 21/09/2002 von Patrick Schmid

Datentransfer-Performance

USB 2.0 vs. FireWire

Deutlich zu erkennen ist das stufige Absinken der Übertragungsrate, welches bei Festplatten bauartbedingt ist. Der Grund dafür liegt darin, dass die äußeren Bereiche der Speicherplatten mit einer höheren absoluten Geschwindigkeit rotieren als die Innenbereiche. Somit nimmt die Performance von außen nach innen bzw. vom Anfang des Speicherbereiches bis zum Ende ab.

USB 2.0 bietet in der Praxis eine Bandbreite von maximal 30 MByte/s. Selbst moderne Laufwerke, wie sie in den externen Speicherlösungen Verwendung finden, bieten höhere Transferraten nur in der ersten Hälfte des Speicherbereichs. Dahinter ist die Festplatte selbst der Flaschenhals!


Beim Diagramm der Maxtor 3000XT mit Firewire zeigt sich ein völlig anderes Bild. Obwohl die verwendete Festplatte deutlich leistungsfähiger wäre als die erzielten 18 MB/s, scheint die Datentransferrate limitiert zu sein. Hier ist der Firewire-Controller am Werk, denn eine seiner wichtigsten Aufgaben liegt darin, immer eine Mindestbandbreite zu gewährleisten - nur so sind Datenübertragungen in Echtzeit möglich (isochron). Wo das USB-Laufwerk erst anfängt, hört die Firewire-Lösung schon wieder auf, doch lassen Sie sich nicht von der höheren Performance bei USB 2.0 blenden: Auch wenn bis zu 30 MByte/s möglich sind, gestattet das USB-Protokoll jederzeit Unterbrechungen im Datenstrom - beispielsweise für hochwertige Videostreams ein K.O.-Kriterium.

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