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Unterwegs zu wenig Speicher: OTG-Geräte im Vergleich

12:32 - Donnerstag, 7. Juni 2007 von Marcel Binder
Kommentare

1 - Chronisch: Unterwegs zu wenig Speicherplatz

Wir vergleichen Geräte, die Daten von beliebigen Speicherkarten ohne PC auf eine integrierte Festplatte übertragen. Fazit: Im täglichen Einsatz gibt es noch Probleme.
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Der moderne Anwender trägt nicht nur eine wachsende Flut an Daten mit sich, sondern generiert auch einen immer größeren Teil der Daten unterwegs. Während Daten Zuhause oder im Büro praktisch immer auf Festplatten oder auf DVDs landen, sind Flash-Speicher in Form kleiner Speicherkarten oder USB-Sticks für den mobilen Einsatz die einzige Option: Sie sind klein und nehmen inzwischen auch Datenvolumina von 8 GB bis 16 GB auf. In der Regel wird allerdings 1 GB bis 4 GB gekauft, und trotz erschwinglicher Kapazitäten reicht der Speicherplatz für Geräte wie MP3-Player, Digitalkamera oder PDA früher oder später nicht mehr aus - was dann?

In Anbetracht des niedrigen Preisniveaus für Speicherkarten kann man natürlich hervorragend argumentieren, dass die Anschaffung weiterer Flash-Karten oder USB-Sticks eine probate Lösung wäre. In Anbetracht der Kosten von unter 20 Euro für eine 1 GB SD-Karte sicher keine schlechte Idee, die auch in Hinsicht auf die Mehrfachverwendung verschiedener Kartentypen Sinn macht: Die Anzahl der kleinen und großen elektronischen Helfer im täglichen Leben wächst nämlich stetig. MP3-Player, Digitalkamera und PDA gehören schon zum Alltag wie das morgendliche Frühstück. Bevor man aus dem Haus geht bestückt man den MP3-Player für den Nachmittagseinsatz im Sportstudio, die neusten Termine werden wie selbstverständlich im PDA eingetragen und die Digitalkamera ist ständiger Begleiter, wenn man abends mit Freunden auf die Piste geht.

Mehr und mehr Car-Infotainment-Lösungen der KFZ-Hersteller und Zubehöranbieter lassen sich zudem mit Musik von Speicherkarten füttern und auch mobile Navigationssysteme bedienen sich oft dieser Medien. Doch die über die Zeit angeschafften Karten werden Ihnen vermutlich trotzdem nicht ausreichend Kapazität bieten. Einerseits wachsen die Anforderungen, andererseits befinden sich nach unserer Erfahrung immer noch etliche, nicht gesicherte Bilder auf den Speicherkarten. Schön wäre es deshalb, den Inhalt von Flash-Speichern auf einfache Art und Weise auf ein anderes Speichermedium zu sichern.

Hier kommen so genannte OTG-Geräte zum Einsatz. Die Abkürzung steht für "On the Go" und steht für externe Speicherprodukte, deren Logik in der Lage ist, Inhalte anderer Speicher per USB 2.0 auszulesen. Auf diese Weise lässt sich der Inhalt eines USB-Sticks oder einer Speicherkarte samt USB-Kartenleser einfach auf das OTG-Gerät kopieren.



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Kommentare zum Beitrag
footas 07/06/2007 14:46
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footas

Also gerade um unterwegs Fotos zwischenzuspeichern, halte ich die OTG Platten für wenig sinnvoll, denn zum Einen kommt es beim Outdoor-Einsatz auch auf ein möglichst geringes Reisegewicht und auf Platzersparnis an. Zum Anderen sind die Mechanischen Platten eben anfälliger gegenüber Umwelteinflüsse wie z.B. Staub, Wasser, Kälte, Erschütterungen. Darüber hinaus sind die Flashspeicher-Karten heute recht günstig zu haben, und gleichzeitig verteilt man seine Fotos automatisch auf mehrere Medien, was der Datensicherheit zu Gute kommt.

Für den Fall, dass man eher weniger den harten Outdoor-Einsatz bevorzugt, also die Daten in Ruhe im Hotel o.ä. zwischenspeichern kann, sind die Dinger doch brauchbar, zumal das Preis pro Gigabyte Verhältnis recht günstig ausfällt. Was ich an den OTG-Platten allerdings vermisse, ist eine Möglichkeit zur Überprüfung der übertragenen Daten, nach dem Motto: Wurden auch tatsächlich alle Fotos ohne Fehler kopiert? Son par LEDs bringen es irgendwie nicht.
Wie wärs mit einem kleinen Display auf dem ich wenigstens die Ordnerstruktur auf der Festplatte einsehen kann, bzw. gleich ein eigener Bildbetrachter. Das würde einem beim Formatieren der vollen Speicherkarte beträchtlich beruhigen.

Mal davon abgesehen halte ich trotzdem die Tage der mechanischen Festplatte für gezählt. Gegen Elektronenbewegung gibts technisch keine Chance.

sputnik007 09/06/2007 10:52
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sputnik007

Da kann man ja auch gleich sein Notebook mitnehmen. Ein Bildbetrachter würde den Preis in die Höhe treiben.

footas 09/06/2007 12:44
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footas

Stimmt, Handys und MP3-Player mit Display gibts ja auch erst ab 1000 Euro. :roll:

sputnik007 10/06/2007 19:44
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sputnik007

Naja, Notebooks gibts bereits für 600€ und weniger.
Aber stimmt schon, der Bildschirm würd nicht viel mehr als 50€ bringen. Trotzdem viel für ein Case.

footas 11/06/2007 15:02
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footas

Habe doch glatt eins mit Display gefunden: Hama Mobile DataSafe OTG.
Alter Falter, bei computeruniverse kostet das Ding 311 Euro. Da kann man ja gleich sein Notebook mitnehmen. 8) (Naja, laut geizhals.at gibt es das auch schon für 180 Sachen.)

Mal davon abgesehen ist das Angebot an OTG-Gehäusen, einschließlich der beiden Test-Protagonisten, in einschlägigen Onlineshops ziemlich mager, ja geradezu nicht vorhanden. Ein Preisvergleich mit diesen (ohne Display) ist mir daher leider nicht möglich gewesen.

Ich habe auch ein OTG-Bridge Gerät gefunden. Falls man schon Besitzer eines Festplatten MP3-Players ist, gibt das Ding eine ziemlich günstige Alternative ab. Vorausgesetzt es zerstört nicht alle schon vorhandenen Daten (Songs).

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