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Die Unterschiede bei den Testkandidaten hätten grösser nicht sein können. Die portable Festplatte von Transcend ist, wie auch die HandyDrives von Fujitsu, geradezu winzig, wenn man das DuoGB von WiebeTech oder die beiden externen Platzprotze von Maxtor oder Western Digital entgegen stellt.
In der Grösse genau dazwischen sind die RocketMate-Gehäuse von HighPoint. Leistungsmässig deklassieren sie ihre Konkurrenten, da sie sich mit den schnellsten UltraATA-Festplatten bestücken lassen und dank Serial-ATA-Anbindung nichts von dieser Performance einbüssen.
Fujitsu und Transcend bremsen die in den Laufwerken verbauten Festplatten nicht stark aus, denn für 2,5"-Festplatten bieten sowohl USB 2.0 als auch Firewire 400 noch über genügend Performance. Dies zeigt das treppenförmige Muster der Transferdiagramme. Würde die Schnittstelle einen Flaschenhals darstellen, wäre eine waagerechte Line die Folge - wie bei Maxtor und Western Digital.
Bei den externen Lösungen der Festplattenhersteller profiliert sich Maxtor durch bessere Eignung für Backups, da man entsprechende Software beigelegt hat und diese dank OneTouch sehr schnell startet. Western Digital bietet dagegen einen Hauch mehr Performance und die grössere Gesamtkapazität.
Wer hunderte von Gigabyte halbwegs portabel gespeichert sehen möchte, kommt um eine Lösung wie das DuoGB von WiebeTech nicht herum. Es bietet bei Bedarf enorme Kapazitäten und erspart den lästigen Transport des gesamten Rechners, denn bezahlbare Alternativen gibt es in diesem Kapazitätsbereich bislang nicht.
Der Underdog namens e.SATA von HighPoint konnte in diesem Test tatsächlich unsere Sympathien gewinnen. Während die Interfacekarte Rocket 1511 mit nur einem externen Port in unseren Augen sinnlos erscheint, bietet die RocketRAID 1542 mit je zwei internen und zwei externen Ports eine gute Flexibilität.
So richtig Sinn macht e.SATA jedoch, wenn bereits ein oder zwei Serial-ATA-Ports vorhanden sind. Dann genügt nämlich der Kauf eines Adapterskabels und eines RocketMate-Gehäuses (HighPoint B11 oder B22), um beliebige Festplatten mit UltraATA/133- bzw UltraATA/100-Interface zu betreiben. Adapter plus RocketMate sind in der Regel nicht teurer als einzelne Festplattengehäuse für USB und/oder Firewire, die Performance ist jedoch deutlich höher.
Wäre da nicht der Nachteil, dass e.SATA bislang nur von HighPoint vorangetrieben wird. Allein die Tatsache, dass standardisierte Kabel zum Einsatz kommen, kann zum jetzigen Zeitpunkt keinen Erfolg garantieren - auch wenn die Leistung stimmt. Mit Firewire 800 steht nämlich bereits ein gefährlicher Konkurrent ins Haus, und auch PCI Express wird auch die externe Anbindung von Hochgeschwindigkeits-Komponenten ermöglichen.
