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Optisch hat der Oneboss Booster eine große Ähnlichkeit mit klassischen Discmans. Doch der Booster kann neben Musik-CDs auch Daten-CDs mit MP3-Dateien wiedergeben. 650 bzw. 700 MB passen auf eine CD; folglich ist dies auch die maximale Speicherkapazität. Verglichen mit der Creative Jukebox klingt das zwar nach wenig. Doch 10 Stunden Musik sollten in den meisten Fällen genügen. Außerdem lässt sich die CD ja schnell austauschen.
Die Fehlerkorrektur funktionierte einwandfrei; schön ist auch die 50-Sekunden Anti-Shock-Funktion. Nicht einmal kräftiges Rütteln und Schütteln bringt das Gerät aus dem Schritt. Trotz der wirklich schlichten äußeren Erscheinung machte das Gerät einen guten ersten Eindruck.
Ein wenig Obacht sollte man walten lassen, wenn man den Open-Knopf betätigt. Da die Anti-Rutsch-Füsse zu weit innen angebracht sind, kippt das Gerät schnell zu einer Seite. Auch die Platzierung der Knöpfe ist logisch nicht ganz nachvollziehbar, was die Funktionalität jedoch nicht einschränkt. Generell ist das Bedienkonzept nicht auf kompliziert bespielte CDs vorbereitet. Am besten man beschränkt sich auf mehrere Verzeichnisse und spielt jeweils die MP3s daraus ab.
Wer gerne individuelle Playlists zusammenstellt, der sollte dies bereits beim Brennen der CD berücksichtigen. Der Booster überzeugt vor allem dann, wenn man die Titel einfach nacheinander abspielen möchte.
Etwas minderwertig sind auch die mitgelieferten Ohrstecker. Sie sind für die meisten Ohren zu klein und fallen rasch heraus, wenn man den Kopf schnell bewegt.
Der Preis von etwa 200 Mark ist in diesem Vergleichstest konkurrenzlos günstig. Wer sowieso einen Discman kaufen möchte und keine großen Ansprüche an die optische Erscheinung stellt, sollte den Booster Discman in Betracht ziehen. Auch CD-Rohlinge spielen bei Preisen von teilweise unter einer Mark in der Kostenrechnung kaum noch eine Rolle.
